Kunstharzkunst     Die Grabtafel
 
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Als Ergänzung des künstlerischen Schaffens biete ich Ihnen hier speziell die Herstellung einer Grabtafel an.

Von einem realen Foto wird ein Konturbild erstellt. Sie bekommen mehrere Vorschläge, aus denen
Sie sich eines ausssuchen. Dabei ist es egal, ob das Bild einen Menschen oder ein Tier zeigt.

Die Größen sind DIN A4 (Euro 39,-) und DIN A5 (1/2 DIN A4, Euro 29.-) incl. Versand in Deutschland.

Die Tafel ist wetterfest und kann auf dem Grab verbleiben. Auf Wunsch mit Schiebeständer. (Euro 2,-)
Mögliches Aussehen und Bilder sehen Sie unter
Objekte 2. Sie bekommen kein Massenprodukt aus
asiatischer Herstellung sondern ein personalisiertes und einzigartiges Bild aus 100% Handarbeit.

Bei Interesse bitte Kontakt über Impressum.


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Über Tod und Trauer.

Der Tod

Der Tod ist der endgültige Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen. Der Übergang vom Leben zum Tod wird Sterben genannt.

Die Schwierigkeit einer für alle Lebewesen gültigen Definition lässt sich durch die Beispiele Tod von Einzellern und Tod von Säugetieren erahnen. Im ersten Fall ist der Tod entweder durch den unumkehrbaren Verlust der Zellintegrität (Lyse) oder den unumkehrbaren Verlust der Zellteilungsfähigkeit (durch Zerstörung des Genoms) definiert, im zweiten Fall durch die unumkehrbare Desintegration lebensnotwendiger Organe wie des Herzkreislaufsystems und des zentralen Nervensystems (Gehirn), was wiederum durch den "Tod" der einzelnen Zellen ausgelöst wird. Das Sterben ist ein Prozess und das Eintreten des Todes lässt sich selten exakt einem Zeitpunkt zuordnen. Der Tod ist der Zustand eines Organismus nach der Beendigung des Lebens und nicht zu verwechseln mit dem Sterben und Nahtoderfahrungen, die ein Teil des Lebens sind.

Die biologische Begründung für den natürlichen Tod – und auch schon des Alterns – wird von Wissenschaftlern im Mechanismus der Evolution vermutet: Hat ein Lebewesen sein Erbgut erfolgreich weitergegeben (sind die Nachkommen überlebensfähig), dann existiert das Erbgut in den Nachkommen fort. Ereignisse, die sich nach der erfolgreichen Weitergabe des Erbguts einstellen, haben keine direkte Auswirkung auf den Genpool der Art. Folglich können sich im Erbgut Faktoren ansammeln, die das weitere Leben nach der erfolgreichen Erbgutweitergabe bestimmen, ohne dass sie dem Selektionsdruck ausgesetzt sind. Dazu zählen auch Erbkrankheiten, die erst im fortgeschrittenen Alter ausbrechen, wie z. B. die Nervenkrankheit Chorea Huntington. Diese „genetisch unaufgeräumten Winkel“ verursachten, so die Theorie, den Alterstod. Dass der Alterstod nicht zwangsläufig sein muss, zeigen Experimente mit bestimmten Seegurken-Arten: Diese konnten über Jahrzehnte am Leben erhalten werden, ohne dass Alterungserscheinungen auftraten. Voraussetzung für die völlige Aussetzung der Selektion ist, dass es ein Alter gibt, ab dem eine Fortpflanzung nicht mehr möglich ist. Bei Lebewesen, die sich durch Knospung vermehren, ist dies oft nicht gegeben. Diese sollten also nach dieser Theorie potentiell unsterblich sein.

Zwei Faktoren können jedoch auch nach der Erbgutweitergabe einen Selektionsdruck auf Gene bewirken, die sich auf den Todeszeitpunkt auswirken: Bei vielen Lebewesen ist es Aufgabe der Eltern, ihre Nachkommen großzuziehen; sterben die Eltern während dieser Zeitspanne, verringern sich die Chancen für das Überleben der Nachkommen und somit auch für die Weitergabe ihres Erbgutes an die nächste Generation. Andererseits würde ein extrem langes Weiterleben nach der Fortpflanzung oder gar nach dem Verlust der Fortpflanzungsfähigkeit dazu führen, dass für die Nachkommen weniger Platz und Ressourcen in ihrem Habitat vorhanden wären. In dieser Hinsicht ist der Tod der Eltern daher nützlich und notwendig für die Nachkommen.

Evolutionsbiologisch betrachtet, hat eine rasche Abfolge der Generationen den Vorteil, dass auf veränderte Umweltbedingungen rasch „reagiert“ werden kann: Veränderter Selektionsdruck kann dann rasch zu einer Veränderung des Genpools führen. Dem steht jedoch entgegen, dass, je komplexer Lebewesen gebaut sind, desto längere Entwicklungs- und Lebensspannen (Zeitspannen für die Fortpflanzung) erforderlich sind.

Der Sterbevorgang ist der Übergang vom Leben zum Tod. Die genaue Grenze zwischen Leben und Tod ist schwer zu definieren. Je weiter man von der Grenzzone zwischen beidem entfernt ist, desto klarer scheint der Unterschied zwischen Leben und Tod, je näher man an der Grenze ist, desto unschärfer wird sie: So können Lebewesen, die bereits einen Herzstillstand haben, manchmal erfolgreich wiederbelebt werden. Ebenfalls können einzelne Zellen und Gewebe während des so genannten intermediären Lebens noch viele Stunden nach eingetretenem Hirntod auf äußere Einflüsse reagieren. So fällt es ebenfalls schwer, den Todeszeitpunkt genau zu definieren. Beim Menschen ist es in aller Regel Aufgabe eines Arztes, den Tod festzustellen. Für eine Organentnahme zur Organtransplantation wird der Tod über den Hirntod definiert. Zur Feststellung des endgültigen Todes dienen die sicheren Todeszeichen.

Die Trauer

Der Begriff Trauer bezeichnet die durch ein betrübendes Ereignis verursachte Gemütsstimmung und deren Kundgebung nach außen, etwa durch den Verlust nahestehender oder verehrter Personen oder Tiere, durch die Erinnerung an solche Verluste, oder auch zu erwartende Verluste.

Der Trauerprozess selbst besitzt verschiedene Aspekte. Die Folgen sind unter anderem Bedrückung und Depression.

Der Zustand der Trauer hat beim Menschen neben dem emotionalen Aspekt auch einen Verhaltensaspekt, bei dem es um die Bewältigung und Verarbeitung des seelischen Schmerzes geht, dieser wird durch den Verlust eines nahestehenden Menschen oder Tieres verursacht. Auslöser können der Tod von Freunden, Verwandten oder Haustieren, aber auch Trennungen anderer Art (Haus, Heimat) sein, die den „räumlichen Verlust“ nahestehender oder verehrter Personen bedeuten.
Überwinden der Trauer.

Körperliche Aktivität oder Ablenkung können Trauer verdrängen oder kurzfristig erleichtern. Man kann überdies versuchen, den Verlust zu ersetzen. Durch die Kulturgeschichte hindurch stabilisierten jahrhundertealte Trauergebräuche und Rituale und stifteten (neuen) Sinn. Solche Möglichkeiten werden durch Erinnerung und symbolisch wiederholtes Zurückholen und erneutes Weggeben des Betrauerten, ein Sich-Einlassen auf die Extremsituation des Verlustes gespielt und machen ein allmähliches Akzeptieren und Loslösen möglich. Diese sogenannte Trauerarbeit hilft. Die Klage und auch Gespräche sind konstitutiv. Bedeutsam sind auch der Ort der Trauer und die zugehörige Situation.

Die Trauer verläuft gewöhnlich in mehreren Phasen.

    Die Betroffenen befinden sich meist in einer Art Schockzustand, wollen nicht wahrhaben, dass ein Mensch oder auch Tier verstorben ist oder im Vorhinein ein äußerst schwerer Verlust zu erwarten ist.
    Sie erleben eine depressive Phase. Sinnleere oder Zukunftsangst sowie Hadern mit dem Schicksal dominieren die Gedanken. Häufig treten Desorientierung und Vergesslichkeit hinzu, auch körperliche Reaktionen wie Konzentrationsverlust, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust treten auf. Die Aufmerksamkeit im Kontakt mit Anderen und in Bezug auf die notwendigen alltäglichen Aufgaben fällt schwer. Trauernde haben Verlassenheits- und Schuldgefühle sowie andere Krankheitssymptome der Schwäche.
    Dann beginnt „die Zeit, die Wunde zu heilen“. Der Gedanke an die verstorbene oder verlorene Person, auch an Tiere, Haus, Heimat, Arbeit lässt weniger verzweifeln. Es gelingt den Trauernden sich wieder besser zu konzentrieren, das Hier und Jetzt wird wahrgenommen und der Blick wird auf die Zukunft gerichtet. Diese reicht dann bis zum seelischen Gleichgewicht.

Während oder nach der Bearbeitung der Trauer können sich neue Perspektiven eröffnen, die unabhängig vom Trauerfall sind: neue Beziehungen, Verhaltensänderungen. So kann bearbeitete Trauer auch Lernprozesse in Gang setzen, die allerdings stagnieren, wenn die Trauerarbeit oder schwere zusätzliche Belastungen noch zu viele Energien beanspruchen.

Das Grab

Das Grab ist die Begräbnisstätte für verstorbene Lebewesen. Es ist der Ort, auf den sich der Totenkult der Kulturen bezieht.

Schon die frühen Menschen haben ihre Toten in verschiedener Form gewürdigt. Die Bestattungskultur und auch die damalige Grabmalgestaltung (Sepulkralkultur) sind Quellen zu vergangenen Kulturen. Teilweise sind Gräber die besten und vielfältigsten Zeugnisse von alten Kulturen. So wurden sie zum wichtigen Gegenstand der archäologischen Forschung. Der Beginn von Bestattungsbelegen findet sich schon in der Kulturschicht der Neandertaler. Zunächst diente wohl eine Erdgrube zur Lagerung der sterblichen Überreste. Mesolithische Bestattungen wurden offenbar auch in Muschelabfallhaufen (Køkkenmøddinger) vorgenommen.

Ein Grab ist die geschlossene, unterirdische teilweise auch unterseeische Stätte oder der Hohlraum, der teilweise mit weiteren gleichen Objekten als Gräberfeld (heidnisch) oder als Friedhof (christlich) angelegt ist. Die Ausgestaltung solcher Stätten ist sehr unterschiedlich. Als Depot für tote Körper, für Knochen in Ossarien oder für Totenasche in Urnen sind sie oberirdisch meist markiert. Die verbliebenen Überreste des Toten können unterirdisch, aber auch oberirdisch gelagert sein. Soweit der ganze Körper vorhanden ist erfolgte die Lagerung auch in geordneter Ausrichtung. Tote wurden auch in kulturabhängigen Bedingungen gelagert, Stammesfürsten wurden in edlerer Umgebung aufbewahrt, bei seefahrenden Völkern dienten die Boote der Aufbewahrung.

Manche Kulturen der Vorzeit legten Männer- und Frauengräber in getrennten Stätten an. Die Cillin genannten Friedhöfe in Irland blieben ungetauft verstorbenen Kindern vorbehalten.

Nicht jeder tote Körper gehört zu einem regulär Verstorbenen. So wurden Menschenopfer in Höhlen, Kultbauten, Megalithgräbern, Erdwerksgräben oder in Tempeln und Mooren abgelagert. Knochen fanden sich zumeist weder im anatomischen oder Individualverband, noch gehörten sie zu kompletten Skeletten (Schädelseparation). In nordischen Megalithanlagen ist kein Skelett aus der Zeit der Trichterbecherkultur vollständig, exkarniert eingebrachte Knochen sind dort die Regel. Bei der nachfolgenden Schnurkeramik sind Skelette, die in lithischen Anlagen gefunden werden vollständiger, aber nicht selten zerteilt. In multikulturell nachgenutzten Totenhütten gibt das Nebeneinander von Knochenhaufen und Skelettteilen im anatomischen Verband zu widerstreitenden Deutungen Anlass. Die Summe der Geopferten übersteigt aber in keiner Kultur die Drei-Prozent-Marke. Auch scheinbar reguläre Bestattungen von Tieren (Rinderopfer) verweisen darauf, dass bestattungsartige Niederlegungen durchaus Opfercharakter haben können.

Die deutschen Friedhofssatzungen unterscheiden verschiedene Arten von Gräbern, und zwar

    nach der Anzahl der Grabstellen (Einzelgrabstätten, Familiengrabstätten),
    nach der Art der Bestattungsform (Urnengrabstätten, Erdgrabstätten, Grabkammersysteme aus Beton, Sondergrabstätten) sowie
    nach der Art des Bestattungszieles (Wahlgräber, Reihengräber, anonyme Grabstätten).

Wahlgräber sind Grabstellen, die frei ausgewählt werden können. Ein Vorteil dieser Grabart ist die Möglichkeit, das Grabnutzungsrecht nach Ablauf der Ruhezeit zu verlängern. Dies ist besonders in den Fällen von Wichtigkeit, in denen Gräber als Familiengrab genutzt werden sollen. Wahlgräber sind im Vergleich zu Reihengräbern und anonymen Gräbern relativ teuer. Allerdings variieren die Kosten von Kommune zu Kommune.

Reihengräber werden der Reihe nach vergeben. Es besteht keine Einflussnahme auf die genaue Lage der Grabstelle. Reihengräber sind Einzelgräber. Nach Ablauf der Ruhezeit können diese Gräber in der Regel nicht verlängert werden, sondern werden eingeebnet und neu vergeben. Eine Nutzung über mehrere Generationen hinweg ist daher nicht möglich. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten sind durch die Friedhofsordnungen bei Reihengräbern meist stärker eingeschränkt. Häufig ist die Grabfläche bei Reihengräbern zudem geringer als die von Wahlgräbern. Die Praxis des Reihengrabes entstammt den Reformbestrebungen im späten 18. Jahrhundert, wonach man um Gleichheit im Tod bemüht war.

Anonyme Grabfelder sind in der Regel für die Beisetzung von Urnen vorgesehen. Die Bestattung erfolgt auch ohne Beisein von Angehörigen. Die genaue Lage der individuellen Grabstelle ist nicht gekennzeichnet. In Urnengemeinschaftsanlagen kann ein zentraler Gedenkstein oder eine Tafel aufgestellt werden. Mitunter werden die Namen aller beigesetzten Menschen aufgenommen. Eine namentliche Kennzeichnung der einzelnen Urnenstellen besteht nicht. In halbanonymen Anlagen ist die Kage der Grabstelle einem gemeinsamen Gedenkstein räumlich zugeordnet. Die mehrere Jahre notwendigen Pflegekosten bleiben bei kollektiven Bestattungen in der Regel vergleichsweise niedrig, da die Gemeinschaftsfelder zentral vom Friedhofsträger betreut werden. Eine individuelle Gestaltung ist daher jedoch ausgeschlossen.

Die Ruhezeit in den einzelnen Grabstätten ist in den verschiedenen Friedhofssatzungen und Landesgesetzen festgelegt. Sie ist gegebenenfalls mit der Nutzungsfrist verbunden und richtet sich nach den regionalen Bedingungen hinsichtlich Bodenbeschaffenheit, Bestattungsgewohnheiten und örtlichen Voraussetzungen.

Quelle:
www.wikipedia.de