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Kunstharzkunst | Plastiken | 3D-Collagen | Embeded Resin Art | Amber Casting | Resin Moulding


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Kunstharz / Gießharz
Gießharz ist ein Kunstharz, das flüssig zum Endprodukt verarbeitet wird und als dieses oder dessen Bestandteil erstarrt. Die Erstarrung erfolgt im Gegensatz zu schmelzbaren Vergussmassen durch eine chemische Reaktion (Vernetzungsreaktion) und ist irreversibel. Sie wird durch Wärme, zugesetzte Härter, Ultraviolettstrahlung oder auch Feuchtigkeit eingeleitet. Das noch flüssige Harz wird in eine wiederverwendbare oder verlorene Form gebracht oder es wird ein Vlies damit getränkt. Den Arbeitsschritt des Einfüllens oder auch die Bauteiltechnologie bezeichnet man als Verguss. Einkomponentenharze sind vorgemischte Harzsysteme, bei denen die Härtungsreaktion erst oberhalb einer Starttemperatur beginnt. Durch Lagerung unterhalb der Starttemperatur kann die Härtung viele Monate verzögert werden (ggf. gekühlte Lagerung). Bei mehrkomponentigen Harzen werden Harz und Härter (sowie evtl. weitere Zusätze wie Füllstoffe, Farbe, Beschleuniger usw.) unmittelbar vor dem Verguss durch Mischen zusammengebracht, je nach Produkt reagiert das Harzsystem dann bereits bei Raumtemperatur oder erst nach Erwärmung. Bei gefüllten Harzen wird durch mineralische Zusätze (Quarzmehl, Sand, Kreide, …) der Schrumpf beim Aushärten sowie der Ausdehnungskoeffizient des fertigen Formstoffes reduziert. Im weiteren verbilligen diese Zusätze das Gießharz häufig und verringern die Brandneigung. Diese Vorteile werden durch die aufwändigere Verarbeitung erkauft, da diese Harze zur Sedimentation neigen. Die Härtung erfolgt durch Vernetzung der Einzelkomponenten und geht meistens mit einem Volumenschrumpf einher. Hier gibt es auch die Bezeichnung Reaktionsharz. Bei verschiedenen Harzen erfolgt die Härtungsreaktion exotherm, d. h. es wird Wärme frei, was bei großen kompakten Gießlingen zu Problemen führen kann. Spezielle Harze reagieren erst nach Bestrahlung mit Ultraviolett oder bei Kontakt mit Katalysatoren oder Feuchtigkeit. Gute Klarsichtharze sind nach optimaler Verarbeitung von echtem Glas oder Acrylglas kaum zu unterscheiden. Verguss elektrotechnischer Bauteile (Transformatoren, Kondensatoren, Halbleiter, Baugruppen, Hochspannung) Verguss von offenen Kontaktstellen bei Kabeln und Leitungen (Erdkabelverzweigungen z. B. Energie- und Telefonleitungen), hier jedoch oft auch schmelzende Vergussmassen, siehe Muffe Herstellung von Abgüssen in vorher hergestellte Formen (z. B. beim Rapid Prototyping, Gebäude- und Denkmal-Restaurierung) Klarsichtverguss (z. B. aus ästhetischen Gründen, zur dauerhaften Erhaltung von Erinnerungsstücken oder z. B. zur Verbesserung der Handhabbarkeit zerbrechlicher/vergänglicher Objekte zu Schul- und Studienzwecken) Kaltglasur (kratz- und witterungsbeständiger Oberflächenschutz, farblos oder gefärbt. Einsatz bei Bastelarbeiten, um glasurähnliche Oberflächen ohne Brennprozess zu erzeugen) Wassergestaltung im Modellbau (Bäche, Flüsse,Seen u.Ä.) Kunstharze sind nach dem Aushärten oft sehr beständig gegenüber Umwelteinflüssen, weniger jedoch gegenüber organischen Flüssigkeiten. Sie sind nur teilweise physiologisch unbedenklich.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gie%C3%9Fharz

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Die Plastik (griechisch ¥¥¥¥¥¥¥¥ [¥¥¥¥¥], plastik¥ [téchn¥], „die Formende/Geformte [Kunst]“) ist eine Kunstform der Bildhauerei. In der älteren Bedeutung eines aus entsprechendem Material geformten dreidimensionalen Kunstwerks ist die Plastik aus der französischen plastique entlehnt und seit dem 18. Jahrhundert im Deutschen nachweisbar. Das französische Wort ist eine Substantivierung des entsprechenden Adjektivs plastique, zu deutsch „formbar“, welches seinerseits aus der lateinischen [ars] plastica und diese wiederum aus dem griechischen weiblichen Adjektiv ¥¥¥¥¥¥¥¥ [¥¥¥¥¥], plastik¥ [téchn¥], „die Formende/Geformte [Kunst]“ stammt. Im Unterschied zur Skulptur, bei der das Kunstwerk etwa aus Stein herausgehauen wird, wird die Plastik aus bildsamen Massen modelliert – es kommt also ein additives d. h. aufbauendes Verfahren zur Anwendung, also Urformen, Umformen und Fügen, meist kombiniert. Plastiken entstehen überdies rein urformend auch durch Gießen schmelzbarer oder aushärtender Stoffe. Klassische Materialien sind hierbei vor allem Ton (siehe auch Terrakotta und Keramik), Gips, Porzellan und Wachs. Ein moderner Werkstoff (für den Kunstunterricht, seltener auch für Kleinplastiken verwendet) ist das Plastilin, welches im Gegensatz zu Ton oder Keramik weder während der Verarbeitung ständig feucht gehalten, noch hinterher gebrannt werden muss. Plastiken entstehen andererseits auch durch Guss – hier vor allem aus Metall (Bronze, Silber, Gold, Messing und Kupfer) und Kunststoffen aber auch Gips und Beton. Die Übertragung von weichen Modellen durch den dauerhafteren Gipsabguss übernimmt der Former. Der Plastiker liefert in diesem Fall ein Modell, dessen Form dann der Steinbildhauer in dauerhaftes Material überträgt und wenn notwendig dabei auch vergrößert. Eine Alternative zu diesem Kopierprozess ist die Ausführung eines Modells durch den Abguss mit flüssigem Metall in der spezialisierten Bildgießerei. Deren Nacharbeitung übernimmt der Ziseleur. Weitere Formen der dauerhaften Ausführung von Modellen sind die Treibarbeit sowie Techniken, die unter dem Begriff Mechanischer Verband zusammengefasst werden. Hierunter fallen sämtliche Schweißtechniken, Verschraubungen, Vernietungen und ähnliche additive Methoden der Verarbeitung des Ausgangsmaterials. Unter den vielfältigen Möglichkeiten der künstlerischen Verarbeitung von Kunststoffen sind die Polyester- und Epoxidharze besonders geeignet.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plastik_(Kunst)

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Emission (lat. emittere „herausschicken, -senden“), deutsch Austrag oder Ausstoß, bedeutet allgemein Aussendung von Störfaktoren in die Umwelt. Die Quelle wird Emittent genannt. Jede Emission hat eine Immission (lat. immittere, „hineinschicken, -senden“), deutsch Eintrag, in ein Umweltmedium zur Folge.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emission_(Umwelt)

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Eine Lupe (von frz. loupe), auch Vergrößerungsglas genannt, ist eine Konvexlinse kleiner Brennweite zum Handgebrauch. Befindet sich ein Gegenstand innerhalb der Brennweite f erzeugt sie ein aufrechtes virtuelles Bild von ihm. Ihre Erfindung wird dem arabischen Gelehrten Abu Ali al-Hasan Ibn Al-Haitham (latinisiert Alhazen) zugeschrieben. Durch eine Lupe erscheinen Gegenstände größer, die sich jenseits des Betrachters zwischen Lupe und Brennebene (also innerhalb der Brennweite) befinden. Diese Wirkung einer Lupe ergibt sich zum Einen daraus, dass man mit ihr aus kürzerer Distanz auf einem Gegenstand akkommodieren kann, als es mit dem freisichtigen Auge möglich wäre. Zum Anderen liefert die Lupe ein vergrößertes virtuelles Bild. Der zweite Effekt wird auch zur Bestimmung der Vergrößerung (siehe unten) herangezogen.
Als Lesehilfe benutzt gleicht sie Hyperopie (Weitsichtigkeit) oder Presbyopie (Alterssichtigkeit) aus, da das Auge bei Lupendurchsicht auf Unendlich akkommodieren kann (dies wird von den Betroffenen oft als entspannend empfunden). Dabei sollte die Benutzung einer Lupe, bei der der Betrachter ein vergrößertes virtuelles Bild sieht, nicht mit der Korrektur einer Hyperopie oder Presbyopie verwechselt werden. Bei der Korrektur ist die verwendete Linse ebenfalls eine Konvexlinse, hier aber mit deutlich größerer Brennweite bzw. mit kleinerer Brechkraft ("Dioptriewert") und wird als Brille oder Kontaktlinse direkt vor dem Auge getragen. Die Linse der Brille bzw. die Kontaktlinse bildet dabei mit dem optischen Apparat des Auges ein Linsensystem oder eine funktionelle Einheit. Im Gegensatz zur Brille muss die Lupe bei Hyperopie oder Presbyopie auch nicht angepasst werden. Daher kann jede Leselupe auch immer als Notbehelf für eine fehlende Brille oder Kontaktlinse verwendet werden. Myopie (Kurzsichtigkeit) kann mit einer Lupe nicht korrigiert werden.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lupe

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Magnetismus ist ein physikalisches Phänomen, das sich als Kraftwirkung zwischen Magneten, magnetisierten bzw. magnetisierbaren Gegenständen und bewegten elektrischen Ladungen wie z. B. in stromdurchflossenen Leitern äußert. Die Vermittlung dieser Kraft erfolgt über ein Magnetfeld, das einerseits von diesen Objekten erzeugt wird und andererseits auf sie wirkt. Alle Erscheinungsformen von Magnetismus können letztlich auf die Bewegung von elektrischen Ladungen oder das magnetische Moment von Elementarteilchen als Folge ihres Spins zurückgeführt werden. Der Magnetismus ist ein Teilgebiet des Elektromagnetismus, welcher eine der vier Grundkräfte der Physik repräsentiert. Magnetische Feldlinien veranschaulichen in jedem Punkt des Feldes Richtung und Richtungssinn des Magnetfeldes bzw. des magnetischen Flusses. Der Abstand zwischen benachbarten Feldlinien ist ein Anhaltspunkt für die Stärke des Magnetfeldes: je dichter die Feldlinien, desto stärker das Feld. Magnetische Feldlinien haben keinen Anfang und kein Ende, sondern verlaufen als geschlossene Bahnen.In der Magnetostatik gibt es im Gegensatz zur Elektrostatik keine Ladungen – magnetische Monopole sind zwar mathematisch denkbar, alle experimentellen Tatsachen sprechen aber gegen ihre Existenz. Somit ist das Magnetfeld quellenfrei. Magnetische Feldlinien können durch die Ausrichtung von Eisenfeilspänen oder einer Kompassnadel sichtbar gemacht werden; für dreidimensionale Demonstrationen kann man die Eisenfeilspäne zum Beispiel in Silikonöl suspendieren. Hall-Sonden sind elektronische Sensoren auf Basis des Hall-Effektes, die Stärke und oft auch Richtung der Magnetfelder messen können. Betrag und Vorzeichen der bewegten Ladungen sowie Betrag und Richtung ihrer Geschwindigkeit bestimmen die Stärke und Richtung der magnetischen Kräfte sowie der ihnen zugrundeliegenden magnetischen Felder, deren exakte Messung heute u. a. mit Hall-Sonden möglich ist. Für den Zusammenhang zwischen Stromrichtung und Richtung der magnetischen Kräfte bzw. der ihnen zugrundeliegenden magnetischen Felder ist dabei eine Reihe unterschiedlich bezeichneter Regeln und Merkhilfen im Umlauf, die sich zunächst einmal danach unterscheiden, ob bei ihnen von der „konventionellen“ bzw. „technischen“ Stromrichtung (entgegen dem Elektronenfluss) oder aber der Richtung des Elektronenflusses (umgangssprachlich auch „physikalische“ Stromrichtung genannt) ausgegangen wird. Ist ersteres der Fall, spricht man von Rechte-Hand- oder Rechte-Faust-Regeln, ansonsten von Linke-Hand- oder Linke-Faust-Regeln, wobei die zuerst genannten traditionell vorherrschen. Die nächste Unterscheidung ist die danach, ob man sich bei der betreffenden Regel außer des Daumens auch des jeweils im rechten Winkel zum Vorgänger abgespreizten Zeige- und Mittelfingers bedient oder aber sich alle Finger außer dem Daumen zu einer Faust geschlossen vorstellt. Während die zuerst genannten Regeln damit als eigentliche Linke- bzw. Rechte-Hand-Regeln – auch Drei-Finger-Regel, UVW-Regel oder IBF- bzw. FBI-Regel genannt – die Richtung der Lorentzkraft auf einen bewegten Ladungsträger in einem (vorgegebenen) äußeren Magnetfeld anzeigen, dienen die an zweiter Stelle genannten Regeln – Linke- bzw. Rechte-Faust-Regel, Umfassungsregel, populär auch Schraubenregel bzw. Korkenzieherregel genannt – in erster Linie dazu, die Richtung des Magnetfeldes anzuzeigen, das der bewegte Ladungsträger durch seine Bewegung selbst erzeugt, sei es frei fliegend oder aber in einem geradlinigen bzw. ringförmigen elektrischen Leiter, z. B. einer Spule.
Unter Magnetismus wird in der Umgangssprache praktisch ausschließlich der Ferromagnetismus verstanden. Der Ferromagnetismus ist ein im Alltag häufig vorkommendes und praktisch begreifbares Phänomen: Haftmagnete auf der Pinnwand, Kompass, uvm. Die anderen Arten des Magnetismus (Diamagnetismus, Paramagnetismus, usw.) sind dagegen eher exotische Laborphänomene. Die meisten Menschen verbinden den Begriff Magnetismus richtigerweise sehr stark mit den Werkstoffen Eisen und Stahl. Weniger bekannt ist, dass auch Nickel und Kobalt ferromagnetisch sind. Für Überraschungen sorgt gelegentlich die Tatsache, dass viele Edelstähle nicht ferromagnetisch sind, obwohl sie zum großen Teil aus den ferromagnetischen Elementen Eisen und Nickel bestehen. Zu Missverständnissen kommt es öfter durch die Verwechslung der Begriffe magnetisch, magnetisiert und magnetisierbar. Ein beliebiger Gegenstand aus einfachem Stahl ist magnetisch, dies bedeutet aber nicht, dass der Gegenstand auch magnetisiert ist. Ob ein Gegenstand magnetisch ist, kann man leicht prüfen, indem man ihn mit einem Dauermagneten berührt. Spürt man dabei eine Kraft, dann ist der Gegenstand ferromagnetisch. Ob ein Gegenstand magnetisiert ist – das heißt, dass der Gegenstand selbst die Eigenschaft eines Dauermagneten hat – ist schwieriger zu prüfen, vor allem wenn die Magnetisierung nur schwach ist. Man kann mit dem Gegenstand ein sehr leichtes Teil aus Stahl (z. B. eine Heft- oder Tackerklammer) berühren. Bleibt die Heftklammer an dem Gegenstand hängen, dann ist der Gegenstand magnetisiert. Eine solche Magnetisierung kann in der Praxis erwünscht sein (z. B. sind manche Schraubendreher absichtlich magnetisiert, damit die Handhabung kleiner Schrauben vereinfacht wird). Die Magnetisierung kann aber auch unerwünscht sein, weil man dadurch ständig kleine Stahlsplitter an dem Gegenstand hat. Oft gibt es falsche Vorstellungen über die Magnetisierbarkeit. Laut verschiedenen Quellen lässt sich z. B. aus jedem beliebigen Stahldraht durch Überstreichen mit einem Dauermagneten eine provisorische Kompassnadel herstellen. In Wirklichkeit ist aber ein sehr weicher Stahldraht nicht gut geeignet, um daraus eine Kompassnadel herzustellen, weil weicher Stahl kaum magnetisierbar ist. Wenn man einen weichen Stahldraht mit einem Dauermagneten berührt, dann wird er zwar angezogen, aber nicht dauerhaft magnetisiert. Eine gehärtete Stahlnadel lässt sich dagegen dauerhaft magnetisieren und könnte damit als Behelfskompass funktionieren.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetfeld

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Neodym (Nomenklaturempfehlung war zeitweise: Neodymium) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Nd und der Ordnungszahl 60. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Lanthanoide und zählt damit auch zu den Metallen der seltenen Erden. Die Elementbezeichnung leitet sich von den griechischen Worten ¥¥¥¥ neos für „neu“ und ¥¥¥¥ ¥¥¥ didymos für „Zwilling“ (als Zwilling von Lanthan) ab. Das Metall wird vor allem für starke Magnete verwendet. Neodym kommt in natürlicher Form nur in chemischen Verbindungen vergesellschaftet mit anderen Lanthanoiden, vorzugsweise Mineralien, vor: Monazit (Ce, La, Th, Nd, Y)PO4 Bastnäsit ((Ce,La,Th,Nd,Y)(CO3)F) Mischmetall enthält bis zu 18 % Neodym. Der wichtigste Lieferant mit 97 % der Weltproduktion ist China.[6] Weitere wirtschaftlich verwertbare Vorkommen finden sich in Australien. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Neodym

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Der Sommer ist die wärmste der vier Jahreszeiten in der gemäßigten und arktischen Klimazone. Je nachdem, ob er auf der Nord- oder Südhalbkugel herrscht, unterscheidet man zwischen Nord- und Südsommer. Der Nordsommer findet gleichzeitig mit dem Südwinter statt. Aufgrund des wandernden Zenitstandes der Sonne zwischen südlichem und nördlichem Wendekreis wiederholt sich der Sommer in jeder Hemisphäre in einem jährlichen Turnus. Astronomisch beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende: dem Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis steht und die Tage am längsten sind. Auf der Nordhalbkugel geschieht dies am 21. Juni, auf der Südhalbkugel am 21. oder 22. Dezember. Danach werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger. Der Sommer endet mit der herbstlichen Tagundnachtgleiche am 22. oder 23. September im Norden bzw. am 20. März oder in der Nacht zum 21. März im Süden. Da die Umlaufbahn der Erde um die Sonne leicht elliptisch ist, also von einer exakten Kreisbahn abweicht, sind die vier Jahreszeiten nicht genau gleich lang. Der Nordsommer ist geringfügig länger und milder als der Südsommer, da während des Nordsommers die Richtung von der Erde zur Sonne sich etwas langsamer ändert und die Erde etwas weiter von der Sonne entfernt ist. Der phänologische Sommerbeginn kann vom astronomischen erheblich abweichen und wird neben der Land-Meer-Verteilung (maritimes vs. kontinentales Klima) auch durch anfängliche Großwetterlagen und vielerlei regionale Faktoren beeinflusst. Man unterscheidet zudem zwischen Frühsommer, Hochsommer und Spätsommer. In Gletscherregionen hängt die Ablation entscheidend davon ab, wann (meist im September) der erste Schnee fällt. Meteorologisch ordnet man dem Nordsommer die Monate Juni, Juli und August zu, dem Südsommer die Monate Dezember, Januar und Februar. An den geografischen Polen herrscht ein halbes Jahr lang der so genannte Polartag, in den arktischen Regionen wochenlange Mitternachtssonne und Weiße Nächte. In vielen Kulturen sind Bräuche und Riten mit dem Sommerbeginn verbunden, in Deutschland zum Beispiel das Sonnwend- oder Johannisfeuer. Ansonsten gilt der Sommer auch als die Jahreszeit der gesteigerten Lebensfreude. Dieses wird besonders auf durch die höheren Temperaturen veranlasste Aufenthalte im Freien zurückgeführt, wodurch die Natur vermehrt wahrgenommen wird.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sommer

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Die Bären (Ursidae) sind eine Säugetierfamilie aus der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). In Abgrenzung zu den Kleinbären (Procyonidae) werden sie auch als Großbären oder Echte Bären bezeichnet. Die Familie umfasst acht Arten und zählt zur Überfamilie der Hundeartigen. Die Bären gleichen sich in ihrem Körperbau. Ihr Körper ist stämmig, der Kopf groß und die Gliedmaßen eher kurz und sehr kräftig. Die Augen sind klein, die Ohren rund und aufgerichtet. Die meist langgestreckte Schnauze beherbergt je nach Art 40 oder 42 Zähne. Die Füße enden in fünf Zehen, die mit nicht einziehbaren Krallen versehen sind. Alle Bären sind Sohlengänger, wobei die Fußsohlen meist behaart sind, lediglich bei Arten, die oft auf Bäume klettern wie dem Malaienbären, sind die Fußsohlen nackt. Der Schwanz ist nur ein kleiner Stummel. Das Fell ist eher lang und bei den meisten Arten einfarbig, meist braun oder schwarz. Ausnahmen sind der Große Panda mit seiner auffälligen schwarz-weißen Fellzeichnung und der weiße Eisbär. Bei mehreren Arten kann eine helle Fellzeichnung auf der Brust oder im Gesicht vorhanden sein. Das Körpergewicht variiert zwischen 25 und 800 Kilogramm, wobei die Männchen stets deutlich schwerer als die Weibchen werden. Die Kopfrumpflänge beträgt 100 bis 280 Zentimeter. Bären sind heute in Eurasien und Amerika beheimatet, wobei sie in Südamerika nur den nordwestlichen Teil bewohnen. In West- und Mitteleuropa gibt es heute nur mehr Reliktvorkommen. In Afrika leben heute keine Bären mehr, die Braunbärpopulationen im Atlasgebirge sind im 19. Jahrhundert ausgestorben. Sie sind Generalisten in Bezug auf ihr Habitat und bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen, von Polarregionen über Grasländer bis zu tropischen Regenwäldern. Allzu trockene Gebiete meiden sie jedoch in der Regel. Eine Reihe von Tiernamen enden auf „-bär“, ohne dass diese Tiere mit den Groß- oder Kleinbären verwandt sind. Dies sind zum Beispiel die Ameisenbären, der Koalabär oder die Seebären. Auch mehrere Schmetterlinge aus der Familie der Bärenspinner (Arctiidae) tragen Namen, die mit der Silbe „-bär“ enden.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4ren

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Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (Gesteinsschmelze) bis an die Oberfläche eines Planeten (z. B. der Erde) aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Aufstieg und Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus. Der Begriff „Vulkan“ leitet sich von der italienischen Insel Vulcano ab. Diese ist eine der Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer. In der römischen Mythologie galt diese Insel als die Schmiede des Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers. In einer Tiefe ab 100 km, in der Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius herrschen, schmelzen Gesteine zu zähplastischem Magma, das sich in großen, tropfenförmigen Magmaherden in 2 bis 50 km Tiefe sammelt. Wenn der Druck zu groß wird, steigt das Magma über Spalten und Klüfte der Lithosphäre auf. Magma, das auf diese Weise an die Erdoberfläche gelangt, wird als Lava bezeichnet. Bei einem Vulkanausbruch werden nicht nur glutflüssige, sondern auch feste oder gasförmige Stoffe freigesetzt (Vulkanismus). Die meisten Vulkane haben annähernd die Form eines Kegels, dessen Hangneigung von der Zähigkeit der Lava abhängt. Die Gestalt kann aber auch unregelmäßig sein oder eine kuppelförmige Aufwölbung bilden. Der durch die vulkanische Aktivität entstandene Berg wird je nach seiner Form Vulkankegel oder Vulkandom genannt, und die Öffnung, aus der Lava aus der Tiefe aufsteigt, heißt Vulkanschlot. Die mehr oder minder breite Öffnung an der Spitze eines Vulkans ist der Vulkankrater. Bricht ein Schlot über einer oberflächennahen Magmakammer zusammen, und es bildet sich ein großer Einbruchskrater, wird dieser als Caldera bezeichnet. Ob ein Vulkan endgültig erloschen ist oder vielleicht wieder aktiv werden kann, interessiert besonders die Menschen, die in der Umgebung eines Vulkans leben. In jedem Fall hat ein Vulkanausbruch weitreichende Konsequenzen, denn über das persönliche Schicksal hinaus werden Infrastruktur und Wirtschaft der betroffenen Region nachhaltig beeinflusst. Daher ist es das vorrangige Forschungsziel, Vulkanausbrüche möglichst präzise vorhersagen zu können. Fehlprognosen wären allein unter Kostengesichtspunkten verheerend (Evakuierung Tausender von Menschen, Stilllegung des gesamten Wirtschaftslebens u.v.m.). Trotz gewisser Gemeinsamkeiten gleicht kein Vulkan in seinem Ausbruchsverhalten dem anderen. Demnach sind Beobachtungen über Ruhephasen oder seismische Aktivitäten eines Vulkans kaum auf einen anderen übertragbar. Bei der Überwachung von Vulkanen stehen generell fünf Überwachungsmethoden zur Verfügung, die je nach Vulkan-Charakteristik in unterschiedlicher Kombination eingesetzt werden: die Aufzeichnung seismischer Aktivität, die geodätische Überwachung der Topographie, die Messung gravimetrischer und magnetometrischer Veränderungen, die Erfassung von oberflächennahen Temperaturerhöhungen und die chemische Analyse aufsteigender vulkanischer Gase.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vulkan

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Graffiti, Einzahl Graffito, steht als Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente, zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder sonstige Zeichen, die von Personen mittels verschiedener Techniken auf Oberflächen oder durch Veränderung dieser im privaten und öffentlichen Raum erstellt wurden. Die Graffiti entstehen zumeist anonym und ohne Genehmigung oder Einverständnis des Eigentümers der entsprechendenden Flächen. Die Einzelpersonen oder Gruppen, welche Graffiti erstellen, werden in Bezug auf die häufige Variante des Besprühens von Flächen mit Farbe aus Sprühdosen oft Sprayer (englisch für Sprüher) genannt. Die Akzeptanz und Definition von Graffiti ist unterschiedlich geprägt. Werden Graffiti in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere die nicht genehmigten Graffiti, meist als Form des Vandalismus betrachtet, werden sie von anderer Seite auch als Form der Kunst anerkannt. Entsprechend vielschichtig sind die von Staaten, Gemeinden und anderen Einrichtungen getroffenen Maßnahmen zur Verhinderung illegal angebrachter Graffiti, die von freigegebenen Flächen bis zur strengen gesetzlichen Ahndung einschließlich Besitzverbot entsprechender Werkzeuge reicht. Der betriebene Aufwand und die Kosten, die im Zusammenhang mit der Entfernung und Vorbeugung vor illegal angebrachten Graffiti entstehen, sind relativ hoch. In Deutschland werden zur Beseitigung illegaler Graffiti pro Jahr circa 500 Millionen Euro ausgegeben, die zur Hälfte auf private Eigentümer entfallen. Es gibt viele verschiedene Arten von Graffiti, deren Abgrenzung oft nicht eindeutig möglich ist. Zum Beispiel können auch Klograffiti politische Inhalte haben oder ein Writer malt einen Schriftzug mit dem Namen seines Lieblingsfußballvereins. Besonders die Unterscheidung zwischen Writing und Streetart ist heutzutage schwierig, da sich die Techniken oft überschneiden. Graffiti werden auf allen geeigneten Oberflächen verschiedener Objekte gesprüht oder gemalt oder durch Veränderung und Eingriff in die Struktur der Objekte erstellt. Häufige Beispiele sind Hauswände, Trafostationen, Brücken, Unterführungen, Eisenbahnanlagen, Fahrzeuge, Schallschutzwände, Stromkästen oder Verkehrsschilder. In der sogenannten Writing-Szene gilt als Faustregel: Je schwieriger ein Objekt zu erreichen und zu bemalen ist, desto größer ist die Anerkennung innerhalb dieser Gruppe. Eine auf einem Hausdach gelegene Wand, ein ganzer Eisenbahnzug oder z. B. auch ein Einsatzfahrzeug der Polizei sind in der Regel schwieriger zu bemalen, als eine Straßenunterführung und bringen dementsprechend mehr Ansehen. Hierbei hängt der Grad der Anerkennung aber auch von Qualität (Sauberkeit, Stil u. ä.) und Quantität ab. Das Bemalen von Einfamilienhäusern, privaten PKW, Denkmälern, Grabsteinen, historischen Gebäuden und ähnlichen Objekten soll in der Writing-Szene hingegen verpönt sein, wenngleich diese selbstauferlegten Tabus keine Allgemeingültigkeit besitzen. Zudem werden Graffiti auch von Personen erstellt, die sich nicht dieser Szene zurechnen und sich entsprechend auch nicht an diese angeblich ungeschriebenen Regeln halten.   Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti

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Als eine Galaxie (altgr.: ¥¥¥¥¥¥¥¥ galaxías „Milchstraße“) wird in der Astronomie allgemein eine gravitativ gebundene große Ansammlung von Materie wie Sternen und Planetensystemen, Gasnebeln, Staubwolken und sonstigen Objekten bezeichnet. Eine Galaxie ist ein besonders großes Sternsystem. Als die Galaxis im Singular wird in der Astronomie ausschließlich unsere eigene Galaxie, die Milchstraße bezeichnet. Im Englischen wird jedes System als „galaxy” bezeichnet. In einer dunklen und klaren Nacht sehen die dicht gedrängten Sterne der galaktischen Scheibe wie eine Spur von verschütteter Milch aus. Galaxien variieren stark in Aussehen (Morphologie), Größe und Zusammensetzung. Die Milchstraße gehört zu den größeren Galaxien und besitzt etwa 300 Milliarden Sterne bei einem Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren. Neben den Sternen besteht eine Galaxie auch aus Gas, Staub und Dunkler Materie. Die Andromeda-Galaxie ist unsere nächste größere Nachbargalaxie. Die Entfernung zwischen diesen beiden Galaxien beträgt 2,4–2,7 Millionen Lichtjahre. Zusammen mit weiteren Galaxien bilden beide Galaxien die Lokale Gruppe. Neben dieser Galaxiengruppe gibt es auch Galaxienhaufen mit vielen tausend Mitgliedern. Aufgrund der letzten „Ultra-Deep-Field“-Aufnahmen des Hubble-Teleskops vom März 2004 kann man grob abschätzen, dass mit heutiger Technik von der Erde aus über 50 Milliarden Galaxien theoretisch beobachtet werden könnten. Lange Zeit war die genaue Natur der Galaxien unklar, da die einzelnen Sterne nicht aufgelöst werden konnten und nur ein Nebel beobachtet wurde. Die Frage war, ob diese Spiralnebel zu unserer Galaxie gehören oder eigene Sternensysteme sind. Erst im Jahr 1923 gelang es Edwin Hubble, diese Frage zu klären. Er bestimmte die Entfernung zur Andromeda-Galaxie und stellte fest, dass die Andromeda-Galaxie zu weit entfernt ist, um zu unserer Galaxie zu gehören. Wenn Galaxien aufeinander treffen, können Gaswolken innerhalb der Galaxie instabil werden und kollabieren. Dabei entstehen neue Sterne. Die Sterne der wechselwirkenden Galaxien selbst verschmelzen bei diesem Prozess sehr selten miteinander. Die verschmolzenen Galaxien strahlen im blauen Licht der neu entstandenen Sterne. Eine solche Wechselwirkung kann hunderte von Millionen Jahren dauern. Dabei können sich die Formen der Galaxien stark verändern. Wechselwirkungen zwischen zwei Galaxien sind ziemlich häufig. Die Sterne können durch die Schwerkraftwirkung der Galaxien stark abgelenkt werden.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Galaxie

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Ernesto Guevara de la Serna, genannt Che Guevara oder einfach Che (* 14. Juni[2] 1928 in Rosario, Argentinien; † 9. Oktober 1967 in La Higuera, Bolivien), war ein marxistischer Politiker, Guerillaführer und Autor. Er war ein zentraler Anführer (Comandante) der Kubanischen Revolution von 1957/58, und ist neben Fidel Castro deren wichtigste Symbolfigur. Ursprünglich hatte der aus einer bürgerlichen Familie stammende Argentinier Medizin studiert. Einzelne seiner Schriften und Reden beeinflussten revolutionäre Strömungen weit über Kuba hinaus, seine Tagebücher haben literarischen Wert, sein Leben wie Sterben und der posthume Kult um seine Person war und ist Gegenstand vielfältiger Betrachtungen in Medien, Filmen und Büchern. Die US-Zeitschrift Time Magazine zählte ihn zu den 100 einflussreichsten Menschen des 20. Jahrhunderts. Vor allem in Kuba gilt „Che“ bis heute als Volksheld. Schulkinder sind täglich angehalten, ihm als revolutionärem Vorbild nachzueifern. Sein Tod im Namen einer revolutionären Bewegung machte ihn zu einem Märtyrer linker Unabhängigkeits- und Befreiungsbewegungen in der ganzen Welt. In manchen kommunistischen Staaten Osteuropas wurde zeitweilig von staatlicher Seite eine Art Kult um ihn betrieben, mit dem die entsprechenden Regierungen vor allem die Jugend für den Kommunismus und Internationalismus begeistern wollten.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Che_Guevara

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Acrylfarben, -lacke oder -anstriche basieren auf Kunststoffdispersionen. Sie sind häufig wasserverdünnbar und trocknen zu einem wasserfesten Film aus, es gibt aber auch Lösungsmittel-basierte Acryllacke. Die auf der Basis von polymerisierten Acrylsäureestern hergestellten Acrylharzfarben wurden erstmals Ende der 1940er Jahre in den USA, ab den frühen 1960ern auch in Europa von Künstlerfarbenfabriken für den Gebrauch in der Malerei hergestellt. Sie werden heute auch in Handwerk, Industrie und im Hobbybereich verwendet. Acrylfarbe kann ebenfalls als Alternative oder Ergänzung zur Ölfarbe und mit den meisten hier üblichen Maltechniken verwendet werden. Die Trockenzeit der reinen Acrylfarbe ist sehr kurz, kann aber mit Malmitteln künstlich verlängert werden. Die Farbe kann in Impastotechnik mit Pinseln oder Malmessern aufgetragen werden und trocknet auch in starken Schichten ohne Risse. Mit Wasser verdünnt kann die Acrylfarbe lasierend vermalt werden. Mit Hilfe von Acrylbinder können dünne Lasuren vergleichbar wie in der Aquarellmalerei gelegt werden. Die getrocknete Farbe ist leicht glänzend und bildet einen elastischen Film auf dem Malgrund. Acrylfarbe kann auf jedem fettfreien Malgrund (Leinwand, Holz, Metall und andere) verwendet werden. Bei gleichzeitiger Verwendung von Ölfarben kann die Acrylfarbe als Untermalung angelegt werden. Für stark pastose Arbeitsweisen und eine Bildgestaltung mit Pasten und Gelen werden jedoch feste Bildträger wie Malplatten benötigt. Für Farbtonveränderungen und Lichteffekte kann in der Acrylmalerei mit Modellierpaste und anderen Strukturmitteln wie Effekt-, Faser- und Metallikgel gearbeitet werden. Dabei kann das Strukturgel bzw. die Strukturpaste mit vielfältigen Arbeitsgeräten wie Malmesser, Kamm oder Spachtel auf den grundierten Malgrund aufgetragen und anschließend koloriert werden. Arbeitsgeräte lassen sich mit Wasser reinigen, erst bei Trocknung wird die Farbe wasserunlöslich und muss mit speziellen Lösungsmitteln entfernt werden. Im Gegensatz zu Ölfarbe hat wasserbasierte Acrylfarbe beim Vermalen so gut wie keinen Geruch.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Acrylfarbe

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Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selber sein. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt. Seit der Aufklärung versteht man unter Kunst vor allem die Ausdrucksformen der Schönen Künste: Bildende Kunst mit den klassischen Gattungen Malerei und Grafik, Bildhauerei, Architektur, und etlichen Kleinformen sowie seit dem 19. Jahrhundert dem Kunstgewerbe oder Angewandte Kunst genannten Grenzbereich zum Kunsthandwerk, Musik mit den Hauptsparten Komposition und sinfonische Darbietung in Vokal- und Instrumentalmusik, Literatur mit den Hauptgattungen Epik, Drama, Lyrik, Essayistik. Darstellende Kunst mit den Hauptsparten Theater, Tanz und Filmkunst, Oper als Verbindung von musikalischer und darstellender Kunst. Ausdrucksformen und Techniken der Kunst haben sich seit Beginn der Moderne stark erweitert, so mit der Fotografie in der Bildenden Kunst. Bei den Darstellenden Künsten, Musik und Literatur lassen sich heute auch Ausdrucksformen der Neuen Medien wie Hörfunk, Fernsehen und Internet hinzuzählen. Die klassische Einteilung verliert spätestens seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhundert mit der Suche nach dem Gesamtkunstwerk an Bedeutung. Kunstgattungen wie die Installation oder der Bereich der Medienkunst kennen die klassische Grundeinteilung nicht mehr. Kunst ist ein deutsches Wort. Bereits im Althochdeutschen lautete es kunst (Plural kunsti), im Mittelhochdeutschen kunst (Pl. künste). Ursprünglich ist kunst ein Substantivabstraktum zum Verbum können mit der Bedeutung "das, was man beherrscht; Kenntnis, Wissen, Meisterschaft". Die Redewendung „Kunst kommt von Können“ ist also etymologisch, dem Wortursprung nach, richtig. Die heutige Bedeutung des Wortes hat sich dadurch entwickelt, dass zusätzlich der lateinische Begriff ars mit "Kunst" ins Deutsche übersetzt wurde (Lehnbedeutung). Besonders seit der Neuzeit wird der Begriff zunehmend mehrdeutig, weil neben alte Verwendungen des Wortes (im Sinne von „Lehre, Wissen“) neue treten (im Sinne des Plurals Künste als „Kunstgattung“, etwa „autonome Künste“, „schöne Künste“). Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst

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Eisen (mhd. isen; vergleichbar mit kelt. isara „kräftig“, got. eisarn und aiz, lat. aes „Erz“) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Fe (lat. ferrum, Eisen) und der Ordnungszahl 26. Es zählt zu den Übergangsmetallen, im Periodensystem steht es in der 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen Zählung in der Gruppe 8 oder Eisengruppe. Im Kontext der industriellen Fertigung versteht man unter Eisen den Werkstoff Gusseisen, wohingegen der Werkstoff Stahl gewöhnlich nicht als Eisen bezeichnet wird. Weltweit wurden im Jahre 2000 etwa 1000 Mt (1 Milliarde Tonnen) Eisenerz abgebaut, mit einem Wert von etwa 25 Mrd. Euro. Die bedeutendsten erzliefernden Staaten sind Brasilien, Australien, die Volksrepublik China, Russland und Indien. Zusammen liefern sie etwa 70 % des Weltbedarfs. Aus den 1.000 Mt Erz wurden etwa 572 Mt Eisen gewonnen. Zusätzlich wird durch das Einschmelzen von Schrott Eisen zurückgewonnen. Das bei weitem bedeutendste Herstellerland für Roheisen ist die Volksrepublik China, gefolgt von Japan und der Russischen Föderation. In Europa sind die wichtigsten Produzenten Ukraine und Deutschland. Eisenerz wird im Tagebau und im Tiefbau (Untertagebau) gewonnen. Dort, wo die als abbauwürdig erkannten Eisenerzlagerstätten offen zutage treten, kann das Erz im weniger aufwändigen Tagebau gewonnen werden. Heute wird Eisenerz hauptsächlich in Südamerika, besonders Brasilien, im Westen Australiens, in der Volksrepublik China, in Ost-Europa (beispielsweise Ukraine) und Kanada auf diese Weise abgebaut. Diese Länder verdrängten in den letzten Jahren die ursprünglich bedeutendsten Eisenerz-Förderländer wie Frankreich, Schweden und Deutschland, dessen letzte Eisenerzgrube in der Oberpfalz 1987 geschlossen wurde. Nur ein kleiner Teil der Erze kann als Stückerz direkt im Hochofen eingesetzt werden. Der Hauptanteil der Eisenerze wird als Feinerz in einer Sinteranlage zu Sinter verarbeitet, denn nur in dieser Form als gesinterte grobe Brocken ist der Einsatz im Hochofen möglich, da das feine Erz die Luftzufuhr (Wind) sehr beeinträchtigen oder sogar verhindern würde. Gröbere Erzkörner werden nach ihrer Größe sortiert und gesintert. Kleine Erzkörner müssen dazu gemeinsam mit Kalkzuschlagsstoffen auf mit Gas unterfeuerte, motorisch angetriebene Wanderroste (Rost-Förderbänder) aufgebracht und durch starke Erhitzung angeschmolzen und dadurch „zusammengebacken“ (gesintert) werden. Sehr feines Erz wird pulverfein aufgemahlen, was oft bereits zur Abtrennung von Gangart nötigt ist. Dann wird es mit Kalkstein, feinkörnigem Koks (Koksgrus) und Wasser intensiv vermischt und auf einen motorisch angetriebenen Wanderrost aufgegeben. Durch den Wanderrost werden von unten Gase abgesaugt. Von oben wird angezündet und eine Brennfront wandert von oben nach unten durch die Mischung, die dabei kurz angeschmolzen (gesintert) wird. Ein wesentlicher Anteil der Erze wird jedoch zu Pellets verarbeitet. Hierzu wird mit Bindemitteln, Zuschlägen und Wasser eine Mischung erzeugt, die dann auf Pelletiertellern zu Kügelchen von 10 bis 16 mm Durchmesser gerollt wird. Diese werden auf einem Wanderrost mit Gasbefeuerung zu Pellets gebrannt. Sinter ist nicht gut transportierbar und wird deshalb im Hüttenwerk erzeugt, Pelletanlagen werden meist in der Nähe der Erzgruben betrieben. Eisen ist der Hauptbestandteil von Stahl. Stähle sind Legierungen des Eisens, die beim Vermischen (Legieren) mit anderen Metallen und auch Nichtmetallen (insbesondere Kohlenstoff) entstehen. Eisen ist mit 95 Prozent Gewichtsanteil an genutzten Metallen das weltweit meistverwendete. Der Grund dafür liegt in seiner weiten Verfügbarkeit, welche es recht preiswert macht, und darin, dass es hervorragende Festigkeit und Zähigkeit beim Eingehen von Legierungen mit anderen Metallen wie Chrom, Molybdän und Nickel, erreicht, die es für viele Bereiche in der Technik zu einem Grundwerkstoff machen. Es wird bei der Herstellung von Landfahrzeugen, Schiffen und im gesamten Baubereich (Stahlbeton) eingesetzt. Eisen ist (neben Cobalt und Nickel) eines jener drei ferromagnetischen Metalle, die mit ihrer Eigenschaft den großtechnischen Einsatz des Elektromagnetismus u. a. in Generatoren, Transformatoren, Drosseln, Relais und Elektromotoren ermöglichen. Es wird rein oder u. a. mit Silicium, Aluminium, Kobalt oder Nickel (siehe Mu-Metall) legiert und dient als weichmagnetisches Kernmaterial zur Führung von Magnetfeldern, zur Abschirmung von Magnetfeldern oder zur Erhöhung der Induktivität. Es wird hierzu massiv und in Form von Blechen und Pulver (Pulverkerne) produziert. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisen
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Marilyn Monroe (* 1. Juni 1926 in Los Angeles; † 5. August 1962 ebenda; geboren als Norma Jeane Mortenson, kirchlich registrierter Taufname: Norma Jeane Baker) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin und Filmproduzentin, die auch als Fotomodell arbeitete. Sie wird zu den archetypischen Sexsymbolen und Filmikonen des 20. Jahrhunderts gezählt. Die Kunstfigur Marilyn Monroe bzw. „MM” wurde bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer Legende. Der Unterschied zwischen Marilyn Monroe, besser gesagt Norma Jeane mit brünetten Locken und auffallend natürlicher Schönheit in früher Jugend und dem vollendeten blonden Sexsymbol wurde ab 1952 deutlich. Ihr einstudiertes Image inklusive Make-up, Mimik, Stimme und Gang ist bis heute für sie kennzeichnend. Monroe betrachtete sich selbst als eine engagierte Schauspielerin, die tragende und anspruchsvolle Rollen spielen wollte. Sie lehnte die Reduzierung ihrer Person auf ein Sexsymbol ab. Ab Mitte der 1950er Jahre bemühte sie sich um ernsthafte Rollen. Monroe starb in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1962 im Alter von 36 Jahren in ihrem Bett in der 12305 Fifth Helena Drive, Brentwood, Los Angeles. Todesursache war eine Überdosis des Barbiturats Nembutal in Verbindung mit dem Schlafmittel Chloralhydrat. Die tödliche Medikamentenvergiftung wurde durch eine richterlich angeordnete Autopsie am 5. August 1962 festgestellt. Die Obduktion der Leiche bestätigte ferner den Körper einer dem Alter entsprechenden, regelrechten, gesunden Frau. In ihrer Sterbeurkunde steht „wahrscheinlich Suizid“. Monroe wurde am 8. August in einem Bronzesarg in den Corridor of Memories im Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Marilyn_Monroe

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Ein Komet (von griechisch kométes Haarstern, abgeleitet von kóm¥ Haupthaar) oder Schweifstern ist ein kleiner Himmelskörper, der zumindest in den sonnennahen Teilen seiner Bahn eine durch Ausgasen erzeugte Koma aufweist. In Sonnennähe ist der meist nur wenige Kilometer große Kometenkern von einer diffusen, nebeligen, Koma genannten Hülle umgeben, die eine Ausdehnung von bis zu 2,7 Millionen km erreichen kann. Kern und Koma zusammen nennt man auch den Kopf des Kometen. Das auffälligste Kennzeichen der von der Erde aus sichtbaren Kometen ist jedoch der Schweif, der bei großen und sonnennahen Objekten eine Länge von mehreren 100 Millionen Kilometern erreichen kann. Meistens sind es aber maximal nur einige 10 Millionen Kilometer. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Komet

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Die Sonne (von ahd. Sunna, lat. Sol, altgr. Helios) ist der Stern im Zentrum des Sonnensystems. Umgangssprachlich wird der Individualname unseres Zentralgestirns auch für andere Sterne verwendet („Sonnen“). Trotz ihrer Entfernung von durchschnittlich 150 Millionen Kilometern, siehe Erdbahn, ist die Sonne für das Leben auf der Erde von fundamentaler Bedeutung. Viele wichtige Prozesse auf der Erdoberfläche, wie das Klima und das Leben selbst, werden durch die Strahlungsenergie der Sonne angetrieben. So stammen etwa 99,98 % des gesamten Energiebeitrags zum Erdklima von der Sonne – der winzige Rest wird aus geothermalen Wärmequellen gespeist. Auch die Gezeiten gehen zu einem Drittel auf die Schwerkraft der Sonne zurück. Die Sonne ist mit ihrer Masse der beherrschende Himmelskörper in unserem Planetensystem, allerdings im Vergleich zu anderen Sternen nur Durchschnitt, auch hinsichtlich ihres Durchmessers von 1,39 Millionen km (109-facher Erddurchmesser). Durch ihre Oberflächentemperatur von 5.778 K (siehe auch Schwarzkörperstrahlung) fällt die Sonne in die Spektralklasse G2 und hat die Leuchtkraftklasse V. Der G2V-Stern ist daher ein durchschnittlicher, gelb leuchtender „Zwergstern“, der sich in der etwa 10 Milliarden Jahre dauernden Hauptphase seiner Entwicklung befindet. Die Sonne gehört im Hertzsprung-Russell-Diagramm der Hauptreihe an und ihr Alter wird auf etwa 4,57 Milliarden Jahre geschätzt. Die Sonne beeinflusst ihre Umgebung nicht nur durch Strahlung und Gravitation, sondern auch den interplanetaren Raum mit ihrem Magnetfeld und vor allem mit der Teilchenemission, dem Sonnenwind. Dieser Teilchenstrom kann die Sonne mit mehreren 100 km/s verlassen und verdrängt das Interstellare Medium bis zu einer Entfernung von circa 22,5 Milliarden Kilometern (150 Astronomische Einheiten). Dieser Bereich, der durch den Sonnenwind weitgehend vom interstellaren Gas befreit wurde, heißt Heliosphäre. Bei Sonneneruptionen können sowohl Geschwindigkeit als auch Dichte des Sonnenwindes stark zunehmen und auf der Erde neben Polarlichtern auch Störungen in elektronischen Systemen und im Funkverkehr verursachen.   Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne

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Der Geruch (lat. Olfactus, daher olfaktorische Wahrnehmung) ist die Interpretation der Sinnes-Erregungen, die von den Chemorezeptoren der Nase oder anderer Geruchsorgane an das Gehirn eines Lebewesens geliefert werden. In einigen Gebieten der Schweiz wird für den Geruch auch das Wort Gout verwendet, was zugleich Geschmack bedeutet und mit den Wörtern Gusto und goutieren verwandt ist. Der Geruchssinn wird gemeinhin für weniger wichtig gehalten als Sehen, Hören oder Tasten. Doch bedeutet sein Fehlen eine wesentliche Einbuße an Lebensqualität und würde im Tierreich den Bestand vieler Arten gefährden. Die wahrgenommenen Riech- oder Duftstoffe dienen Lebewesen zur Identifizierung von Nahrung, von Verdorbenem (z.B. Buttersäure als Anzeichen von Fäulnis, Aasgeruch, Schwefelwasserstoff aus Fäkalien), von Artgenossen („Stallgeruch“) und von Feinden, spielen aber auch beim Sozialverhalten eine große Rolle (zum Beispiel Knoblauch). Die Geschlechtsreife oder das Paarungsverhalten von weiblichen Tieren wird den männlichen Tieren hauptsächlich durch Sexualriechstoffe signalisiert, und diese sind auch zur Kommunikation und räumlichen Orientierung ein essentielles Hilfsmittel. Die Schädlingsbekämpfung im Obstbau macht sich die Wirkung solcher Pheromone nutzbar, beispielsweise um die Paarung von Pflaumenwicklern einzuschränken. Viele Tiere setzen Duftmarken, um ihr Revier abzustecken, oder folgen wie die Ameisen der Duftspur ihrer Vorgänger zur Nahrungsquelle. Die meisten Blüten emittieren Duftstoffe, um Insekten zur Bestäubung anzulocken. Ein Mensch kann Tausende von Gerüchen erkennen und im Gedächtnis behalten. Gerüche können wissbegierig machen und werden häufig mit Gefühlen in Verbindung gebracht, es können aber auch Emotionen die Assoziation an spezielle Gerüche hervorrufen. Die zwischenmenschliche Sympathie hat mit dem sprichwörtlichen „sich riechen können“ zu tun. Der Geruchssinn warnt Mensch und Tier außerdem vor stofflichen Gefahren. Die hochgiftige Substanz Schwefelwasserstoff (H2S) zum Beispiel hat eine sehr niedrige Geruchsschwelle. Eine andere Warnsubstanz ist Methylisoborneol, die durch den Geruch auf ihre Anwesenheit in fauligem, ungenießbarem Wasser hinweist und so vor dem Genuss der Inhaltsstoffe solcher Wässer schützt. Das Riechen – der Sinn zur Duftwahrnehmung – hängt von genetischen und Wahrnehmungsprozessen, vom Zustand der Luft und von der Lernfähigkeit des Gehirns ab.   Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geruch

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The Blues Brothers war eine Rhythm-and-Blues-Band, die von den zwei Schauspielern und Komikern John Belushi (als Sänger „Joliet“ Jake Blues) und Dan Aykroyd (als Sänger und Mundharmonika-Spieler Elwood Blues) geleitet wurde. Belushi und Aykroyd waren beide Mitglieder der Originalbesetzung der NBC-Show Saturday Night Live. Als „Blues Brothers“ traten sie dort erstmals 1977 auf. Sie hatten mit ihrem Konzept so viel Erfolg und Spaß, dass sie auch außerhalb dieser Sendung auftraten und den gleichnamigen Film drehten. Dieser wurde später zu einem echten Kult und löste eine Welle der Begeisterung für Bluesmusik aus. Trotz ihres Namens waren die meisten Songs der Blues Brothers Soul- und R&B-Klassiker.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/The_Blues_Brothers

Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik. Jazz, Rock, Rock 'n' Roll und Soul sind eng mit dem Blues verwandt. Selbst in aktuellen Stilrichtungen wie Hip-Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren. Eine häufig auftretende Bluesform hat zwölf Takte, die Melodie wird mit drei Akkorden (Harmonische Grundfunktion) begleitet. Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung I’ve got the blues bzw. I feel blue („ich bin traurig“) ab. Bluestexte sind in der Regel in der Ich-Form verfasst, das heißt der Autor oder Sänger erzählt von tatsächlichen oder fiktiven eigenen Erlebnissen. Diese sind aber meist so stark verallgemeinert, dass eine Identifikation des Hörers mit dem Sänger nicht ermöglicht wird. Häufig handeln die Texte von Verrat, Verbrechen, Resignation, unerwiderter Liebe, Arbeitslosigkeit, Hunger, finanzieller Not, Heimweh, Einsamkeit und Untreue. Oftmals handelt es sich dabei jedoch um formelhafte Wendungen, die der Sänger dem gegebenen Anlass anpasst und verändert. Das Klischee vom Blues als vor allem trauriger Musik, das er in der Zeit der Wiederentdeckung in den 50er und 60er Jahren durch das neue weiße Publikum erfuhr, hängt dem Blues bis heute nach. Tatsächlich ist die Mehrzahl aller Bluesstücke jedoch, wie von einer Unterhaltungsmusik nicht anders zu erwarten, eher beschwingt und tanzbar und artikuliert in den Texten ebenso häufig negative wie positive Stimmungen. So gibt es auch viele heitere, witzige und optimistische Bluesstücke. Der melodische Aufbau einer Strophe entspricht dem inhaltlichen. Typisch sind die so genannten Blue Notes. Diese Töne haben im chromatischen zwölftönigen System keinen Platz, weil sie aus der afrikanischen Pentatonik kommen. Es handelt sich im Wesentlichen um zwei Töne: ein Ton zwischen kleiner und großer Terz und einer zwischen verminderter und reiner Quinte, jeweils bezogen auf den Grundton. Die kleine Septime ist streng genommen keine blue note. Siehe dazu auch den Artikel über die Bluestonleiter. Seit Beginn der 1920er Jahre entwickelte sich die (akustische) Gitarre zum stilprägenden Instrument des Delta Blues. Bis dahin wurden Blues häufig von Tanz-Orchestern gespielt. Bei der Besetzung gab es offenbar keine festen Vorgaben, wenn auch die Klarinette, die Fiddle sowie das Banjo in vielen Orchestern dieser Art vertreten gewesen sein dürften. Für die Basslage wurde entweder eine Tuba, ein Tonnenbass oder der Jug eingesetzt. Das häufig gezeichnete Bild des einsamen Blues-Sängers, der nur von seiner Gitarre begleitet den Blues singt, ist ein Klischee. Gemeinsame Auftritte mit anderen Blues-Sängern waren genau so häufig wie Soloauftritte. Gitarren wurden seit Ende des 19. Jahrhunderts durch die industrielle Produktion und den Versandhandel selbst im rückständigen Delta erschwingliche Begleitinstrumente. Hinzu kam, dass Gitarren mit den klimatischen Extrembedingungen im feucht-heißen Süden der USA besser zurechtkamen als bspw. Piano oder Banjo. Gespielt wurden fast ausschließlich offene Stimmungen. Die heutige Standardstimmung der Saiten nach E-A-D-G-B-e begann sich erst später bei den Blues-Musikern durchzusetzen. Im Blues werden die Gitarren leicht tiefergestimmt z.B. auf 430 Hz. Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blues

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Twiggy (* 19. September 1949 in Neasden, London Borough of Brent, London; eigentlich Lesley Hornby) ist eine britische Schauspielerin, Fotomodell und Sängerin, die heutzutage üblicherweise unter ihrem vollen Namen Twiggy Lawson auftritt. Sie wurde als Lesley Hornby in Neasden, einem Vorort von London, geboren. Ihre Eltern sind William Norman Hornby (ein Zimmermann) und Helen Hornby (eine Verkäuferin der Ladenkette Woolworth). Im Alter von sechzehn Jahren wurde Lesley durch den Einfluss ihres Freundes und Managers Justin de Villeneuve berühmt. Bald war sie „das Gesicht“ der 1960er Jahre (Swinging Sixties) in London und erhielt ihren Spitznamen dank ihrer spindeldürren, jugendlichen Figur (Twiggy heißt wie ein dünner Zweig zu englisch twig). Als sie älter wurde, verließ sie Villeneuve und erweiterte ihren Horizont, indem sie als Schauspielerin und Sängerin auftrat, wie zum Beispiel in Ken Russells Filmversion von Boyfriend (Ihr Liebhaber), 1971. Der Part der Polly Brown, die unbedingt ein Revuestar werden will, brachte ihr 1972 zwei Golden Globe Awards als Beste Komödien- und Nachwuchsdarstellerin ein. Seitdem spielte sie in einer Vielzahl unterschiedlicher Rollen auf der Bühne und im Film, inklusive die der Eliza Doolittle in Pygmalion (1981), zusammen mit Robert Powell in einer Produktion für das Fernsehen. Bekannt ist auch ihr Kurzauftritt in dem Film Blues Brothers, wo sie kurioserweise einen Jaguar E - Type mit deutschem Konstanzer Autokennzeichen fährt. Ihre erste Ehe mit dem US-amerikanischen Schauspieler Michael Witney endete mit dessen plötzlichem Tod. 1988 heiratete sie den Schauspieler Leigh Lawson. Twiggy war der einzige Gaststar einer Folge der Muppet Show, der in der deutschen Fassung in einem Segment ausgetauscht wurde, und zwar durch Mary Roos. Die Schauspielerin Fran Drescher nahm an einer Kreuzfahrt mit ihrer Freundin Twiggy und deren Familie teil. Der Kulturschock inspirierte die erfahrene Drescher zur Kreation ihrer Sitcom Die Nanny. Außerdem saß Twiggy in der fünften bis neunten Staffel von America’s Next Top Model in der Jury der Show und beurteilte die Nachwuchsmodels.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Twiggy

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Comic ist der gängige Begriff für eine Form der sequenziellen Kunst, die in einer Folge von Bildern einen Vorgang beschreibt oder eine Geschichte erzählt. In der Regel sind die Bilder gezeichnet und werden mit erzählendem Text und/oder wörtlicher Rede kombiniert. In der Comic-Kunst überschneiden sich Literatur und bildende Kunst. Sie stellt allerdings eine eigenständige Kunstform dar. Der Begriff „Comic“ (ursprünglich Comics) leitet sich vom englischen Begriff comic strip, auf Deutsch etwa „komischer Streifen“, ab. Da Comics aber nicht zwangsläufig komisch sein müssen, wurde auch der neutralere Begriff „sequenzielle Kunst“ eingeführt. Der französische Literaturwissenschaftler Francis Lacassin ordnete 1971 den Comic als die „Neunte Kunst“ in den Kanon der bildenden Künste ein. Im Französischen wird allerdings unterschieden zwischen langen Alben mit hochwertiger Sprache, für die der Begriff „Bande dessinée“ (dt. gezeichneter Streifen) oder dessen Abkürzung „BD“ verwendet wird, und "Comic", was die Heftvariante nach Vorbild der USA bezeichnet. Aus den USA stammt die Bezeichnung Graphic Novel (dt. grafischer Roman) für vorwiegend literarisch ausgerichtete Comics in Abgrenzung zum Mainstream-Comic. Beim Lesen von Comics entsteht ein so genanntes Kopfkino. Der Leser fügt die einzelnen Panels in seiner Phantasie wie zu einem Film zusammen. Im Unterschied zur reinen Textliteratur ist das Kopfkino beim Comic-Lesen in der Regel stärker visuell ausgeprägt. Damit das Kopfkino-Erlebnis möglichst gut gelingt, erfordert die Comic-Erstellung neben texter- und zeichnerischen auch Fähigkeiten, die sich stark mit den Anforderungen der Filmkunst überlappen. Zum Beispiel werden typische dramaturgische Techniken angewendet, wie man sie aus dem Film kennt. Die einzelnen Panels zeigen Einstellungsgrößen wie Totale oder Halbnahe. Fast alle Techniken der Filmkunst haben ihr Pendant im Comic. Dem so genannten Establishing Shot entspricht zum Beispiel in vielen Comics ein „Eröffnungs-Panel“, das die Szenerie zeigt. Die enge Verwandtschaft zeigt sich auch in der Erstellung von Storyboards während der Produktionsphase eines Films, die den Verlauf des Films und insbesondere die Kameraeinstellung in einem Comic skizzieren und dem Regisseur und Kameramann als Anregung oder Vorlage dienen. Umgekehrt wird das Drehbuch für einen Comic Skript genannt, da ein Comic ja schließlich nicht gedreht wird. Der Autor des Comics schreibt die geplante Geschichte als solches Skript, das dem Zeichner anschließend als Grundlage für seinen Teil der Arbeit dient. Im Unterschied zum Film erfordert der Comic jedoch das ‚Lesen zwischen den Panels‘, das sich mit dem ‚Lesen zwischen den Zeilen‘ in rein wortbasierten Literaturformen vergleichen lässt. Denn anders als im Film, wo sowohl ein Ändern der Perspektive durch Kameraschwenk und/oder Zoom als auch Bewegungsabläufe von Personen und Objekten innerhalb einer Einstellung vermittelt werden können, kann dies im Comic innerhalb eines Panels allenfalls durch Bewegungslinien, einander in Bewegungsschemata überlagernde Bilder bzw. Panel im Panel angedeutet werden. Zwischen Panel und Panel ergibt sich so zwangsläufig eine Informationslücke, die im Allgemeinen größer ist, als die zwischen Einstellung und Einstellung. Der Comic-Leser ist also im Vergleich zum Film-Zuschauer weitaus stärker gefordert, durch selbsttätiges Denken – „Induktion“; vgl. Induktion (Film) – einen dynamischen Ablauf aus statischen Bildern zu konstruieren. Während die durch die Gutter-Struktur vorgegebenen „Informationslücken“ im (skizzenhaften) Film-Storyboard vernachlässigt (und im späteren Produkt durch filmische Mittel geschlossen) werden können, erfordern sie von Comic-Autoren eine erhöhte Aufmerksamkeit, damit beim endgültigen Produkt ein flüssiges Leseverstehen seitens der Leserschaft gewährleistet ist. Diese Notwendigkeit, Textkohäsion durch grafische Mittel herzustellen, führt Scott McCloud als wichtiges Kriterium von Comics an. Aufgrund dieses Kriteriums sind Comics aus literaturwissenschaftlicher Perspektive eine Form von Literatur, obgleich sie dessen unbeschadet aus kunstwissenschaftlicher Sicht eine eigenständige Kunstform darstellen. Die stärkste Verwandtschaft der Medien Film und Comic zeigt sich im Fotocomic, da für diesen die einzelnen Bilder der Comicseite nicht gezeichnet, sondern – wie beim Film – mit einer Kamera produziert werden.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Comic

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Sir Alfred Joseph Hitchcock, (* 13. August 1899 in Leytonstone; † 29. April 1980 in Los Angeles) war ein britischer Filmregisseur und Filmproduzent. 1939 siedelte er in die USA über und nahm am 20. April 1955 zusätzlich die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Hitchcock gilt als einer der stilistisch einflussreichsten Spielfilmregisseure und etablierte die Begriffe Suspense und MacGuffin in der Filmwelt. Sein angestammtes Genre war der Thriller, charakteristisch seine Verbindung von Spannung mit Humor. Die wiederkehrenden Motive seiner Filme waren Angst, Schuld und Identitätsverlust. Mehrfach variierte er das Thema des unschuldig Verfolgten. Hitchcock legte großen Wert auf künstlerische Kontrolle über seine Werke. Sein Gesamtwerk umfasst 53 Spielfilme und gehört in Hinblick auf Publikumserfolg sowie Rezeption durch Kritik und Wissenschaft zu den bedeutendsten der Filmgeschichte. Auch dank bewusster Selbstvermarktung zählt Hitchcock heute zu den bekanntesten zeitgeschichtlichen Persönlichkeiten. Zu seinen berühmtesten Filmen zählen Der Mieter (1927), Der Mann, der zuviel wußte (1934, Remake 1956), Die 39 Stufen (1935), Rebecca (1940), Berüchtigt (1946), Der Fremde im Zug (1951), Bei Anruf Mord (1954), Das Fenster zum Hof (1954), Über den Dächern von Nizza (1955), Vertigo – Aus dem Reich der Toten (1958), Der unsichtbare Dritte (1959), Psycho (1960), Die Vögel (1963) und Frenzy (1972). Am 3. Januar 1980 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Knight Commander des Order of the British Empire ernannt. In rund fünfzig Jahren hat Alfred Hitchcock dreiundfünfzig Spielfilme als Regisseur begonnen und beendet. Die weitaus größte Zahl dieser Filme gehört dem Genre des Thrillers an und weist ähnliche Erzählmuster und Motive auf, wiederkehrende Elemente, visuelle Stilmittel und Effekte, die sich wie ein roter Faden durch sein Gesamtwerk ziehen.   Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Hitchcock

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Dalai Lama (tib.: ta la'i bla ma; häufig mit „ozeangleicher Lehrer“ übersetzt) ist der Titel des höchsten Trülku innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Er wurde erstmals 1578 als Ehrentitel vom mongolischen Fürsten Altan Khan an seinen spirituellen Lehrer Sönam Gyatsho verliehen. Der Dalai Lama wird im tibetischen Buddhismus als Bodhisattva verstanden, als erleuchtetes Wesen, das aus Mitgefühl reinkarnierte, das heißt: bewusst wieder in – beispielsweise – die menschliche Existenz eintrat. Obwohl Erleuchtete den Kreislauf der Wiedergeburt verlassen können, geloben Bodhisattvas, ihre Wiedergeburt freiwillig auf sich zu nehmen, um das Leid anderer fühlender Wesen zu mindern Dalai Lamas gelten als Emanationen Avalokiteshvaras (tib. spyan ras gzigs; Chenresig), des Bodhisattva des Mitgefühls, der auf der Erde als Mensch auftritt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dalai_Lama

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James Douglas „Jim“ Morrison (* 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida; † 3. Juli 1971 in Paris) war ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Lyriker. Er war der Frontmann der Rockgruppe The Doors, deren Songtexte überwiegend von ihm stammten. Jim Morrison gilt als Rockmusiker, der die Fantasien, Visionen, Ängste und die Selbstdestruktivität der Generation der späten sechziger Jahre artikulierte und exemplarisch auslebte. Er zählt zu den charismatischsten Persönlichkeiten der Rockmusik dieser Zeit. Gemeinsam mit den Doors erweiterte er das Repertoire der Rockmusik um mehrschichtige Konzeptstücke und Formen des Rocktheaters. Morrison, von dem zu Lebzeiten drei Gedichtbände veröffentlicht wurden, nutzte die Doors-Konzerte regelmäßig für spontane Rezitationen poetischer Texte. Er produzierte einen Dokumentarfilm über die Doors sowie einen experimentellen Spielfilm. Zu Morrisons raschem Aufstieg als Rockstar und seiner außerordentlichen Popularität in den späten sechziger Jahren trugen zahlreiche Faktoren bei, darunter die von den Doors verkörperte Antithese zu den verklärten Traumwelten, für die Teile der Folkszene und die Flower-Power-Musik der sechziger Jahre standen, Morrisons „etwas raue Baritonstimme“ und seine erotische Ausstrahlung, seine dunklen, anspruchsvollen Texte und seine spektakulären Auftritte. Morrisons Selbstinszenierung, Selbstmythisierung und seine Manipulation der Medien mit griffigen Schlagwörtern, sein rebellischer und gegen etablierte Autoritäten gerichteter Habitus, sein selbstzerstörerischer Lebensstil und seine skandalösen Grenzüberschreitungen boten einem vorwiegend jugendlichen Publikum auf der Suche nach Orientierung und persönlicher Freiheit vielfältige Projektionsflächen.   Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Morrison

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Salvador Felipe Jacinto Dalí i Domènech, Marqués de Púbol (* 11. Mai 1904 in Figueres, Girona, Katalonien; † 23. Januar 1989 ebenda) war ein spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner. Als einer der Hauptvertreter des Surrealismus zählt er zu den bekanntesten Malern des 20. Jahrhunderts. Um das Jahr 1929 hatte Dalí seinen persönlichen Stil und sein Genre gefunden, die Welt des Unbewussten, die in Träumen erscheint. Schmelzende Uhren und brennende Giraffen wurden zu Dalís Erkennungsmerkmal. Sein malerisches technisches Können erlaubte es ihm, seine Bilder in einem altmeisterlichen Stil zu malen, der an den späteren Fotorealismus erinnert. Dalís häufigste Themen sind außer der Welt des Traums die des Rausches, des Fiebers und der Religion; oft ist in seinen Gemälden seine Frau Gala dargestellt. Dalís Sympathie für den spanischen Diktator Francisco Franco, sein exzentrisches Verhalten sowie sein Spätwerk führen vielfach zu Kontroversen bei der Bewertung seiner Person und seiner Werke bis in die Gegenwart hinein.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Salvador_Dal%C3%AD

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Johannes Paul II. (lat. Ioannes Paulus PP. II, bürgerlicher Name Karol Józef Wojty¥a; * 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen; † 2. April 2005 in der Vatikanstadt) war vom 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod Papst der römisch-katholischen Kirche. Mit 26 Jahren und 5 Monaten weist das Pontifikat von Johannes Paul II. die zweitlängste historisch belegbare Dauer auf. Johannes Paul II. war der bislang einzige slawische Papst der römisch-katholischen Kirche. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen zugeschrieben.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Paul_II.

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Rudi Carrell (* 19. Dezember 1934 in Alkmaar, Niederlande; † 7. Juli 2006 in Bremen; eigentlich Rudolf Wijbrand Kesselaar) war ein niederländischer Showmaster. Nach ersten Erfolgen in den Niederlanden debütierte Carrell 1966 im deutschen Fernsehen. In den folgenden 35 Jahren war er mit zahlreichen selbst entwickelten und adaptierten Formaten einer der erfolgreichsten und prägendsten Köpfe der deutschen Fernsehunterhaltung. Rudi Carrell erwarb 1975 das Rittergut Wachendorf, ein parkähnliches Grundstück mit Wassermühle in Syke im Ortsteil Wachendorf, auf dem er bis zu seinem Tod lebte. 1965 lief die Rudi Carrell Show bei Radio Bremen zum ersten Mal im deutschen Fernsehen. Seither prägte und beeinflusste er die deutsche Fernsehunterhaltung und stand neben Kollegen wie Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff für die Große Samstagabendshow. Legendäre Auftritte sind unter anderem das „Regen-Duett“ zusammen mit Heinz Erhardt sowie die Darbietung einer Variation von „Ein Loch ist im Eimer“ zu Füßen von Heidelinde Weis. Mit Gespür für das Außergewöhnliche ausgestattet, konnte Carrell gelegentlich auch herausragende Künstler aus dem Zirkusbereich mit ihren Darbietungen ins Studio einladen, die sonst der Nachwelt wohl niemals im TV-Format erhalten geblieben wären. Rudi Carrell spielte Anfang der siebziger Jahre zusammen mit dem damals 18-jährigen Ilja Richter in verschiedenen deutschen Schlagerfilmen und Komödien wie, Tante Trude aus Buxtehude oder Wenn die tollen Tanten kommen. Carrell und Richter bildeten damals ein erfolgreiches Komikerduo, das immer wieder in Frauenkleidern auftrat.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Carrell

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Peter Alexander (* 30. Juni 1926 in Wien; † 12. Februar 2011 ebenda; eigentlich Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer) war ein österreichischer äSnger, Schauspieler und Showmaster. Vor allem von Mitte der 1950er bis Mitte der 1990er-Jahre gehörte er zu den populärsten Unterhaltungskünstlern im deutschsprachigen Raum. Alexander etablierte sich bis zu seinem Ableben als erfolgreichster Showstar im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine Tourneen in der Bundesrepublik, in Österreich und der Schweiz erzielten große Resonanz. Diese Tourneen gaben dem Künstler die Möglichkeit, seine Vielseitigkeit, z. B. als Pianist im Swing-Bereich, über das Fernseh-Show-Format hinaus zu präsentieren. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Alexander
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Heinz Rühmann (* 7. März 1902 in Essen; † 3. Oktober 1994 in Aufkirchen, Bayern; eigentlich Heinrich Wilhelm Rühmann) gehört zu den bekanntesten deutschen Schauspielern des 20. Jahrhunderts. Seinen letzten Auftritt hatte Heinz Rühmann am 15. Januar 1994 in der Fernsehshow Wetten, dass..? mit Moderator Thomas Gottschalk. Das anwesende Publikum feierte den bereits zur lebenden Legende gewordenen Schauspieler mit minutenlangem stürmischem Beifall und rührte ihn zu Tränen. Am 3. Oktober 1994 starb Rühmann in Aufkirchen am Starnberger See und wurde einen Tag später – auf seinen Wunsch – eingeäschert. Die Urne wurde am 30. Oktober 1994 in Aufkirchen beigesetzt. Die Gemeinde Berg, zu der Aufkirchen gehört, benannte die Straße, in der er zuletzt lebte, in Heinz-Rühmann-Weg um.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_R%C3%BChmann#Schauspieler

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Gert Fröbe (* 25. Februar 1913 im damaligen Oberplanitz, heute Zwickau-Planitz; † 5. September 1988 in München; eigentlich Karl Gerhart Fröbe) war ein deutscher Schauspieler. Fröbe gilt als einer der bedeutendsten deutschen Charakterdarsteller und wirkte auch in vielen internationalen Produktionen, in denen er sich auch Frobe oder Froebe nannte, mit. Besondere Berühmtheit erlangte der Schauspieler in der Rolle des Kindermörders in dem Krimiklassiker Es geschah am hellichten Tag (1958) und in der Rolle des titelgebenden Schurken Goldfinger in dem gleichnamigen James-Bond-Film von 1964. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Fr%C3%B6be

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Curd Gustav Andreas Gottlieb Franz Jürgens (* 13. Dezember 1915 in München-Solln; † 18. Juni 1982 in Wien) war ein deutsch-österreichischer Bühnen- und Film-Schauspieler. Curd Jürgens nahm 1945 die österreichische Staatsbürgerschaft an. Politisch gab er sich als Anhänger von Willy Brandt zu erkennen. Er war fünfmal verheiratet, mit den Schauspielerinnen Lulu Basler (1938), Judith Holzmeister (1947) und Eva Bartok (1955), sodann mit dem Mannequin Simone Bicheron (1958) und schließlich von 1978 an mit Margie Schmitz. Wegen seiner Statur und kühl wirkenden Ausstrahlung erhielt er von Brigitte Bardot den Beinamen Der normannische Schrank. In einer von der BILD-Zeitung im Jahr 2005 erstellten „Liste der Männer mit dem meisten Sexappeal“ erreichte Jürgens Platz zwei. Er unterhielt mehrere Wohnsitze (jeweils mit eigenem Personal ausgestattet), unter anderem am Franziskanerplatz in der Wiener Innenstadt, im südfranzösischen Saint-Paul de Vence, im schweizerischen Gstaad, in Neuhaus (Schliersee), auf den Bahamas sowie zuletzt in Enzesfeld-Lindabrunn bei Wien. Legendär waren seine Aktivitäten als Gastgeber wie auch als Gast unzähliger Partys, insbesondere während seiner Zeit als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Aufsehen erregte er auch mit seinen Rolls-Royce-Limousinen. Jürgens musste sich von 1967 an zahlreichen Herzoperationen unterziehen, blieb jedoch seinem Lebensstil – üppiges Essen, Trinken und Rauchen – bis fast zuletzt treu. Seine letzte große Filmrolle hatte er in der internationalen Produktion Teheran 43 als geschäftstüchtiger Anwalt eines ehemaligen Nazi-Mörders. Jürgens starb vor Fertigstellung der deutschen Filmfassung an Multiorganversagen in der Wiener Krankenanstalt Rudolfstiftung. Seine Rolle musste daher nachsynchronisiert werden. Seine Beisetzung auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab der Stadt Wien fand in einer abendlichen Zeremonie statt: Seine Witwe, eine seiner älteren Zwillingsschwestern sowie deren Söhne und sehr viele seiner Fans waren am Grab versammelt. Eine Ehrenformation der österreichischen Luftwaffe flog über sein Grab.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Curd_J%C3%BCrgens

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Hans Philipp August Albers (* 22. September 1891 in Hamburg; † 24. Juli 1960 in Kempfenhausen bei Starnberg) war ein deutscher Schauspieler und Sänger.  Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Albers

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Romy Schneider (* 23. September 1938 in Wien; † 29. Mai 1982 in Paris; eigentlich Rosemarie Magdalena Albach) war eine deutsch-französische Schauspielerin. Aufgrund ihrer Bezüge zu Österreich wollte sie selbst als Österreicherin wahrgenommen werden, beantragte allerdings nie die österreichische Staatsbürgerschaft. Sie stand bereits 1953 vor der Kamera und wurde im deutschsprachigen Raum 1955 in der Rolle der Kaiserin Sissi im gleichnamigen Film berühmt, dem wegen des großen Erfolges zwei Fortsetzungen folgten. Bereits 1958 versuchte die Schauspielerin, das Sissi-Klischee wieder abzulegen. Sie ging nach Paris, hatte 1962 und 1963 Engagements in Hollywood, lebte während ihrer ersten Ehe auch einige Zeit in Berlin, danach wieder in Paris. Ihr Filmdebüt hatte Romy Schneider 1953 in "Wenn der weiße Flieder wieder blüht", einem Heimatfilm, in dem ihre Mutter die Hauptrolle spielte. 1954 folgten "Feuerwerk" und "Mädchenjahre einer Königin", 1955 "Die Deutschmeister" (die beiden letzten wieder mit Magda Schneider). Romys Lied Wenn die Vögel musizieren aus Die Deutschmeister erschien bald auch als Schallplatte. Im April 1957, kurz vor Drehbeginn des dritten Sissi-Films, sprach sie die Erzählerin im musikalischen Märchen Peter und der Wolf, das als LP unter Herbert von Karajan aufgenommen wurde. Der internationale Durchbruch gelang bereits 1955 mit Sissi, in dem sie wieder an der Seite ihrer Mutter auftrat. Dieser Film und die beiden Fortsetzungen verhalfen Romy Schneider insbesondere in Deutschland zu enormer Popularität: Für den zweiten Teil, Sissi, die junge Kaiserin war sie 1957 für den Bambi nominiert, der jedoch an Gina Lollobrigida ging. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Romy_Schneider

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Otto Wilhelm Fischer (* 1. April 1915 in Klosterneuburg, Niederösterreich; † 29. Januar 2004 in Lugano, Schweiz) war ein österreichischer Schauspieler. Der Sohn des Juristen und späteren Hofrats Franz Karl Fischer und seiner Frau Maria geb. Schoerg besuchte die Langstögergassen-Volksschule und das Gymnasium Klosterneuburg. Nach der Matura 1933 studierte Fischer einige Semester Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien, dann wechselte er 1936 an das Max-Reinhardt-Seminar, wo er Schauspielunterricht nahm. Über das Theater in der Josefstadt, die Münchner Kammerspiele und das Deutsche Volkstheater unter Walter Bruno Iltz spielte er sich an das Burgtheater in Wien, dessen Mitglied er von 1945 bis 1952 war. Ab 1936 erhielt er kleinere Filmrollen. Erst 1950 gelang ihm der Durchbruch in der Titelrolle von Erzherzog Johanns große Liebe. In der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders avancierte O. W. Fischer zum bestbezahlten deutschsprachigen Kino-Star. In zahlreichen Filmen spielte er mit Maria Schell und Ruth Leuwerik Liebespaare. Seine distanzierte Spielweise und die monologhafte Sprache machten ihn unverkennbar in der zeitgenössischen deutschsprachigen Filmwelt. Zweimal führte er auch selbst Regie. 1957 sollte er mit dem Film My man Godfrey (Mein Mann Gottfried) eine Hollywood-Karriere beginnen, doch Fischer geriet in Konflikt mit dem Hollywood-Studiosystem. Und so wurde ihm nach wenigen Drehtagen bereits gekündigt. Sein Ersatz war der Schauspieler David Niven. Fischer kehrte nach Deutschland zurück, wo ihm der Anschluss an seine bisherigen Erfolge gelang. 1942 heiratete Fischer die aus Prag stammende Schauspielerin Anna (Nanni) Usell (1903–1985). Von 1949-1952 hatte er ein Verhältnis mit der Schauspielerin Gustl Gerhards ("Dreizehn unter einem Hut"). Seit den 1960er Jahren lebte Fischer in Vernate (Kanton Tessin) und spielte, nach dem erfolglosen Versuch 1957 auch in Hollywood bekannt zu werden, erfolgreich bis 1969 in europäischen Filmen. Bis 1988 war er auch immer wieder in Fernsehspielen, wie z. B. 1970 in Arthur Schnitzlers „Das weite Land“ zu sehen. In seinen späten Jahren widmete er sich als Privatgelehrter und Etymologe der Philosophie und Theologie. Seine Allhypnose-Theorie legte er in Vorträgen und Büchern dar. Seine Urne und die seiner Frau befinden sich in seinem Haus in Vernate, Kanton Tessin/Schweiz. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/O._W._Fischer

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Heinz Erhardt (* 20. Februar 1909 in Riga, Russisches Kaiserreich; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel) war ein deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter. Erhardts Humor baut in erster Linie auf Wortspielen und verdrehten Redewendungen auf. In dem Gedicht Ganz zuletzt bekannte er sich zu den Vorbildern Erich Kästner, Christian Morgenstern und Joachim Ringelnatz. In vielen seiner Filmrollen spielt er eine Art netten, aber etwas verwirrten und schüchternen Familienvater oder Onkel, der gerne Unsinn erzählt. Gleichzeitig versuchte er in seinen Filmen meist, den typischen Deutschen aus der Zeit des Wirtschaftswunders darzustellen. Der deutsche Germanist Heinrich Detering bezeichnete Erhardt als „einen Poeten, der es sich selbst und seinen Lesern nicht immer leicht gemacht hat, weil er es ihnen zu leicht machen wollte“. Viele seiner Gedichte kreisen auf subtile Weise um die Themen Vergeblichkeit, Vergänglichkeit und Tod, so dass man sie auch dem Genre des Schwarzen Humors zurechnen kann. Unter anderem diente er Otto Waalkes und Willy Astor als Vorbild. Berühmt ist Heinz Erhardt auch für seine zahlreichen witzigen Gedichte. Seine Darbietungen schlossen Klavierspiel, Intonierung und Tanz, meist im kleinen Format, mit ein, was sein Profil als Alleinunterhalter abrundete. Auch kamen viele Partner-Nummern, so etwa im Film mit Hans-Joachim Kulenkampff oder Peter Alexander und auf der Bühne mit Rudi Carrell oder Udo Jürgens, zustande. Am 1. Juni 1979 wurde Heinz Erhardt das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland nachträglich zum 70. Geburtstag verliehen. Vier Tage später, am 5. Juni 1979, starb Erhardt. Er wurde auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf in Hamburg beigesetzt.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Erhardt

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Theo Lingen (* 10. Juni 1903 in Hannover; † 10. November 1978 in Wien; eigentlich Franz Theodor Schmitz) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Buchautor. Er war mit der Sängerin Marianne Zoff verheiratet, der ersten Frau Bertolt Brechts. Auf der Bühne erwarb sich Theo Lingen früh den Ruf eines superben Charakterkomikers, dessen virtuos-marionettenhafte Pointenarbeit immer wieder bewundert wurde. Bertolt Brecht besetzte Lingen unter anderem 1929 in Frankfurt am Main und Berlin als Macheath in der Dreigroschenoper. Auch Filmregisseur Fritz Lang war von Lingens Qualitäten überzeugt: In M – Eine Stadt sucht einen Mörder (D 1931) und Das Testament des Dr. Mabuse (D 1933) beeindruckte Lingen durch ernste Rollen. Dem breiten Publikum wurde Theo Lingen jedoch vor allem als Filmkomiker bekannt. Insgesamt wirkte er ab 1929 (erste Leinwandrolle in Ins Blaue hinein) in über 200 Filmen mit. Zusammen mit Hans Moser bildete er in zahlreichen Filmen ein sehr kontrastreiches Komikerpaar. Auch in den Filmen von Heinz Rühmann wirkte er häufig als wichtiger Nebendarsteller. Die näselnde Stimme – die er übrigens privat nicht besaß – war sein Markenzeichen. Auch konnte er sehr effektvoll mit den Ohren wackeln. Gelegentlich (so z. B. in dem Film Die Wirtin zur Goldenen Krone) führte Lingen auch Regie. In den 1960er und 1970er Jahren sah man ihn häufig in Comedyserien wie Klimbim und Filmklamotten wie Die Lümmel von der ersten Bank oder dem Remake von Die Feuerzangenbowle. Er spielte auch zweimal den „Sir David Lindsay“ in den ersten Karl-May-Filmen der 1950er Jahre, einmal in Die Sklavenkarawane und in Der Löwe von Babylon. Er trat allerdings auch in nichtkomödiantischen Rollen wie die des „Sergeant Cuff“ in der Wilkie-Collins Fernsehverfilmung Der Monddiamant (1973) auf. Außerdem moderierte er von September 1975 bis kurz vor seinem Tod 1978 die Sendung Lachen Sie mit Stan und Ollie im ZDF. Hier kündigte er die Originalfilme des Komikerduos Dick und Doof an. Diese Anmoderationen sind größtenteils auf den Dick-und-Doof-DVDs enthalten. Hier zeigte sich der Komiker größtenteils von seiner ernsten Seite. Er beschäftigte sich hauptsächlich mit den Themen des gezeigten Films oder mit dem Leben von Stan Laurel und Oliver Hardy. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Theo_Lingen

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Vom Winde verweht (Originaltitel: Gone with the Wind) aus dem Jahr 1939 ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Margaret Mitchell, die mit zehn Oscars ausgezeichnet wurde. Laut dem Guinness-Buch der Rekorde und anderen Quellen spielte der Film 1939 weltweit 393,4 Millionen US-Dollar ein, was einer inflationsbereinigten Summe von rund 3,785 Milliarden entspricht und womit Vom Winde verweht bis heute das kommerziell erfolgreichste Werk der Filmgeschichte ist. Zu damaligen Zeiten wurden in den USA 202 Mio. Karten verkauft, bis heute zählte der Film weltweit 504 Mio. Besucher, davon 283 Mio. in den USA. Dieser Film gilt als einer der bekanntesten Hollywoodfilme der Geschichte. Dies liegt nicht nur an dem kommerziellen Erfolg; er ist auch für seine Zeit eine technische Meisterleistung, unter anderem wegen der Verwendung des erst aufkommenden Systems Technicolor.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vom_Winde_verweht_(Film)

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Vivien Leigh (* 5. November 1913 in Darjiling, Indien; † 7. Juli 1967 in London; gebürtig Vivian Mary Hartley) war eine britische Film- und Theaterschauspielerin. Bekanntheit erlangte sie in der Rolle der Scarlett O'Hara in dem Film Vom Winde verweht. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vivien_Leigh

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William Clark Gable (* 1. Februar 1901 in Cadiz, Ohio; † 16. November 1960 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Das American Film Institute wählte ihn in der „Liste der 25 größten männlichen Filmlegenden aller Zeiten“ auf Rang 7. Seine bekannteste Rolle war die des Rhett Butler in Vom Winde verweht. Zu den bekanntesten Filmen dieser Zeit gehören der finanziell erfolgreiche Western The Tall Men von 1955, die Doris-Day-Komödie Teacher's Pet aus dem Jahr 1958 und besonders sein letzter Film Misfits – Nicht gesellschaftsfähig aus dem Jahr 1960. Gable spielte hier neben Marilyn Monroe unter der Regie von John Huston. Während der chaotischen Dreharbeiten beschwerte er sich des Öfteren bei seiner langjährigen Freundin Joan Crawford über den Stress und die großen mentalen Probleme von Monroe und Montgomery Clift. Clark Gable starb im November 1960 an einem Herzinfarkt kurz nach Beendigung der Arbeiten an dem Streifen, der posthum in den Verleih kam. Sein Sohn John Clark Gable aus der Ehe mit Kay Speckels wurde im März 1961 geboren. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Clark_Gable

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Benedikt XVI. (* 16. April 1927 in Marktl, Oberbayern; lateinisch Benedictus PP. XVI; bürgerlich Joseph Aloisius Ratzinger) ist gegenwärtiger Papst und damit Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Staates der Vatikanstadt. Vor seinem Pontifikat war er zuletzt Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre. Er galt als einer der einflussreichsten Kardinäle und als theologisch und kirchenpolitisch rechte Hand seines Vorgängers Papst Johannes Paul II. Im Konklave am 19. April 2005, an dem 115 Kardinäle teilnahmen, wurde er im vierten Wahlgang (nach einer unerwartet kurzen Konklavedauer von nur 26 Stunden) zum Nachfolger von Johannes Paul II. gewählt.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_XVI.

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Patrick Wayne Swayze (* 18. August 1952 in Houston, Texas; † 14. September 2009 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Tänzer. Im Januar 2008 hatten Ärzte bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, an dessen Folgen er am 14. September 2009 im Alter von 57 Jahren starb. In der Kategorie Bester Schauspieler Comedy/Musical ist Swayze dreimal für den Golden Globe nominiert worden (1988 für Dirty Dancing, 1991 für Ghost – Nachricht von Sam, 1996 für To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar). Der einzige Filmpreis, den er gewinnen konnte, ist der ihm im Jahr 1988 verliehene Aftonbladets TV-pris der gleichnamigen schwedischen Tageszeitung. 1991 erhielt er vom US-amerikanischen People Magazine die Auszeichnung "Sexiest Man Alive". An Swayze erinnert außerdem ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (7018 Hollywood Blvd.).
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Swayze

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Zarah Leander, * 15. März 1907 in Karlstad, Schweden; † 23. Juni 1981 in Stockholm, Schweden; bürgerlicher Name Sara Stina Hedberg) war eine schwedische Schauspielerin und Sängerin. Sie stieg zum höchstbezahlten weiblichen Filmstar im Dritten Reich auf. Auch Hitler mochte sie sehr, wie sein Leibdiener im Interview erzählte. Es gibt aber keine Fotos oder Berichte, die sie beide zusammen bei einem öffentlichen Anlass zeigen. Die höchste Ehre – zur Staatsschauspielerin ernannt zu werden – lehnte sie ab. Zarah Leander blieb schwedische Staatsbürgerin und bezeichnete sich, obwohl sie in mehreren ausgewiesenen NS-Propaganda-Filmen mitgewirkt hatte, nach Ende des Zweiten Weltkrieges stets als unpolitische Künstlerin. Nach ihrem letzten Drehtag am 10. November 1942 verließ sie Deutschland und kehrte auf ihr Gutshaus Lönö nach Schweden zurück. In Schweden wurden ihre deutschen Filme ebenfalls gerne gesehen. Die letzte Hauptrolle spielte Leander in dem Musical Wodka für die Königin von Peter Thomas, Ika Schafheitlin und Helmuth Gauer (Regie: Werner Saladin). Die Uraufführung fand am 14. November 1968 am Operettenhaus Hamburg statt; die Produktion gastierte von September bis November 1969 am Wiener Raimundtheater. Leanders letzte Theaterpremiere führte die Künstlerin 1975 wieder an jenes Theater zurück, an dem sie beinahe vierzig Jahre zuvor ihren großen Durchbruch erlebt hatte: Im Musical Das Lächeln einer Sommernacht von Stephen Sondheim und Hugh Wheeler (nach dem Film von Ingmar Bergman) gab sie am Theater an der Wien unter der Regie von George Martin (in der Originalinszenierung von Harold Prince) die Madame Arnfeldt. Partner Leanders waren hier unter anderen Susanne von Almassy und Dagmar Koller. Ab September 1978 folgte ein Gastspiel am Folkteatern in Stockholm. Während einer Aufführung im Frühjahr 1975 kollabierte Leander während einer Vorstellung, und in Stockholm erlitt sie schließlich ihren ersten Schlaganfall. Im Juni 1979 gab sie in einer Pressekonferenz ihren endgültigen Abschied von der Bühne bekannt. Zarah Leander zog sich auf ihr Gut nach Lönö zurück. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten starb sie an einer weiteren Gehirnblutung und wurde auf dem Friedhof in Lönö beigesetzt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zarah_Leander

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Klaus Kinski (* 18. Oktober 1926 in Zoppot, Freie Stadt Danzig, heute Sopot, Polen; † 23. November 1991 in Lagunitas, Kalifornien; eigentlich Klaus Günter Karl Nakszy¥ski[1]) war ein deutscher Schauspieler und der Vater von Nikolai, Pola und Nastassja Kinski. Er war auf die Darstellung psychopathischer und getriebener Charaktere spezialisiert und zählte in diesem Rollenfach auch international zu den gefragtesten Filmschauspielern. Als künstlerisch herausragend gilt seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem deutschen Regisseur Werner Herzog, der ihn in Filmen wie Nosferatu – Phantom der Nacht, Aguirre, der Zorn Gottes und Fitzcarraldo besetzte. International bekannt wurde er durch Rollen in Edgar-Wallace-Filmen und Italowestern. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Kinski

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Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen; † 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche


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Axel von Ambesser (* 22. Juni 1910 in Hamburg; † 6. September 1988 in München; eigentlich Axel Eugen Alexander von Oesterreich) war einer der bekanntesten Schauspieler, Filmregisseure und Autoren der Nachkriegszeit. 1985 veröffentlichte er seine Autobiografie Nimm einen Namen mit A und 1987 den Roman Aber fragt mich nur nicht wie. Axel von Ambesser war seit 1937 mit der Schauspielerin Inge von Oesterreich-Ambesser (1914–1995) verheiratet. Axel von Ambesser wurde auf dem Alten Niendorfer Friedhof in Hamburg beigesetzt. Auf dem Grabstein steht sein eigentlicher Nachname v. Oesterreich. In München gibt es seit 1991 im Ortsteil Thalkirchen die "Axel-von-Ambesser-Straße".
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_von_Ambesser

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Mutter Teresa (Ordensname, bürgerlich Anjezë (Agnes) Gonxhe Bojaxhiu  * 26. August 1910 in Üsküb, Osmanisches Reich, heute Skopje; † 5. September 1997 in Kalkutta, Indien) war eine durch ihre humanitären Hilfsprojekte für Arme weltweit bekannte katholische Ordensschwester und Trägerin des Friedensnobelpreises (1979). Als römisch-katholische Ordensschwester, zuerst im Loreto-Orden und später in dem von ihr gegründeten Orden der „Missionarinnen der Nächstenliebe“, führte sie ein Leben nach den Evangelischen Räten. Von der römisch-katholischen Kirche wurde sie 2003 selig gesprochen. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa

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Goethe in der Campagna (auch: Goethe in der römischen Campagna) ist der Titel des bekanntesten Gemäldes von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein. Das großformatige Bild im klassizistischen Stil zeigt den Dichter Johann Wolfgang von Goethe, den der Maler auf dessen Italienreise 1786/87 porträtierte. Es gehört seit 1887 dem Städel in Goethes Geburtsstadt Frankfurt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Goethe_in_der_Campagna

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The Rolling Stones sind eine 1962 gegründete englische Rockband. Die Band zählt zu den langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten Gruppen in der Rockgeschichte. Das größte Konzert der Stones fand am 18. Februar 2006 in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro statt. Rund 1,2 Millionen Zuschauer drängten sich am Strand des Stadtteils Copacabana vor einer monströsen Bühne. Der Besuch des Konzerts war kostenlos, die Stadt zahlte allerdings 750.000 Dollar für den Auftritt, der zudem durch Sponsorengelder finanziert wurde.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Rolling_Stones

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The Kinks (engl. kinky „schrullig“, „ausgeflippt“; also „Die Schrulligen“ oder „Die Ausgeflippten“) sind eine englische Musikgruppe. Sie gelten neben den Beatles, The Who und den Rolling Stones als eine der erfolgreichsten britischen Bands der 1960er Jahre (British Invasion). Heute zählen die Kinks zu den Urvätern von Punk und Britpop. Die Kinks wurden zwar offiziell bis heute nicht aufgelöst, das letzte reguläre Studio-Album Phobia wurde jedoch 1993 veröffentlicht, zwei Studio-Aufnahmen gab es noch 1996 auf dem Album To the Bone, das ansonsten Liveaufnahmen und Neueinspielungen der größten Erfolge der Band enthält. Der letzte Liveauftritt unter dem Namen „The Kinks“ fand im Juli 1996 in Oslo statt.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Kinks


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Juri Alexejewitsch Gagarin ( * 9. März 1934 in Kluschino bei Gschatsk, Russische SFSR; † 27. März 1968 bei Novoselovo im Rajon Kirschatsch, Oblast Wladimir, Russische SFSR) war ein sowjetischer Kosmonaut, Oberst der sowjetischen Luftwaffe, Held der Sowjetunion und der erste Mensch im Weltraum. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Alexejewitsch_Gagarin

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Marc Bolan (* 30. September 1947 als Mark Feld; † 16. September 1977 in Barnes, London) war ein britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Bekannt wurde er mit seiner Band T. Rex als einer der Erfinder und Protagonisten des Glam Rock. Zusammen mit Steve 'Peregrin' Took gründete er 1967 die akustische Formation Tyrannosaurus Rex. Bolan war von Anfang an der alleinige Kopf der Band. Er schrieb, ganz dem Geschmack der Hippie-Kultur entsprechend, Songs über Feen, Elfen und Zauberer, die er mit psychedelischen Sounds versah. Die Band stach durch den ungewöhnlich hohen Gesang Marc Bolans und den stimmlichen Improvisationen der beiden Musiker hervor. Bolan und Took trugen sie akustisch, mit Gitarre und Percussion, auf einem Teppich sitzend, vor. So lernte sie der aufstrebende US-amerikanische Produzent Tony Visconti kennen, der ihre Platten bis 1974 produzierte und maßgeblich an der Entwicklung des Gruppensounds beteiligt war. Zudem befreundete sich Bolan eng mit dem britischen Radio-DJ John Peel, der sie förderte. Nach einer kleineren US-Tour musste der drogensüchtige Took die Band im Spätsommer 1969 verlassen und wurde durch Mickey Finn ersetzt. Neben seinen musikalischen Ambitionen schrieb Marc Bolan auch Gedichte und poetische Geschichten. 1969 veröffentlichte er sein Buch The Warlock of Love, das in die britischen Bestseller-Charts kam.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Bolan

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Eine Zugbrücke (manchmal auch: Fallbrücke) ist eine bewegliche Brücke, die mit Hilfe einer mechanischen Vorrichtung hochgeklappt werden kann, um den Zugang zu einem Tor zu kontrollieren oder die Durchfahrt von Schiffen auf einer Wasserstraße zu ermöglichen. Der als Brückenklappe bezeichnete bewegliche Teil der Brücke dreht sich um eine waagerechte Drehachse oder um ein Scharnier. Hochgezogen wird die Brücke mittels Seilen oder Ketten, die am äußeren Ende der Brückenklappe ansetzen. Zur Sicherung eines Tores wurden Zugbrücken bei mittelalterlichen Burgen und Stadtbefestigungen sowie auch noch bei vielen neuzeitlichen Festungen eingesetzt. Zugbrücken sind bereits aus dem Hochmittelalter überliefert, fanden im deutschsprachigen Raum jedoch erst im Spätmittelalter weitere Verbreitung. Bei Burgen und ähnlichen Wehrbauten stellte das Tor einen besonderen Schwachpunkt dar und wurde deshalb oft durch verschiedene bauliche Vorrichtungen geschützt. Mit Hilfe einer Zugbrücke vor dem Tor konnte der Zugang über den Burggraben effektiv und schnell unterbrochen werden. Während zu diesem Zweck auch feste Holzbrücken gebaut wurden, die im Fall einer Belagerung beseitigt werden konnten, erlaubte die Zugbrücke eine flexiblere Kontrolle über den Zugang und konnte darüber hinaus auch für schnelle Ausfälle genutzt werden. Die Brückenklappe bot im hochgezogenen Zustand zusätzlichen Schutz für die Toröffnung. Damit Angreifer die Brückenklappe nicht mittels Haken herunterziehen konnten, wurde oft eine Mauervertiefung um das Tor herum angelegt, in die die Brücke bündig einschlagen konnte. Bei mittelalterlichen Zugbrücken waren zwei unterschiedliche Grundkonstruktionen für den Aufziehmechanismus verbreitet:     Ketten- oder Seilbrücke. Bei dieser Bauweise führen zwei parallele Seile oder Ketten vom äußeren Ende der Brückenplatte in einer diagonalen Linie durch zwei Maueröffnungen über dem Tor in das Innere des Torhauses, wo sie mittels einer Winde eingeholt werden können. Um das Heraufziehen zu erleichtern, können Gegengewichte am Ende der Ketten angebracht sein, oder auch an einer Verlängerung der Brückenbahn hinter der Drehachse. Schwungrutenbrücke. Diese Konstruktion nutzt die Hebelwirkung aus, indem die Ketten an zwei so genannten Schwungruten oder Wippbäumen angebracht sind, die parallel zur Brückenklappe verlaufen und im Inneren des Torhauses hinter der Drehachse weitergeführt werden. Die hinteren Hälften der Schwungruten sind durch eine stabile Rahmenkonstruktion miteinander verbunden, auf der zusätzliche Gegengewichte angebracht sein können. Die Brücke wird hochgezogen, indem das hintere Ende der Schwungruten nach unten bewegt wird. Im Wasserbau werden Zugbrücken eingesetzt, um Schiffen die Durchfahrt durch einen Kanal zu ermöglichen, falls der Mast oder Schornstein des Schiffes über die Ebene der Brückenbahn hinausragt. Meist werden dafür zwei einander zugewandte Zugbrücken gebaut, die im hochgeklappten Zustand die Durchfahrt in der Mitte des Kanals gestatten. Die Brücken verfügen in der Regel über Schwungruten . Den gleichen Zweck erfüllen auch verschiedene andere bewegliche Brückenkonstruktionen, beispielsweise Klappbrücken oder Hubbrücken.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zugbr%C3%BCcke

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Vincent Willem van Gogh (* 30. März 1853 in Groot-Zundert; † 29. Juli 1890 in Auvers-sur-Oise) war ein niederländischer Maler und Zeichner; er gilt als einer der Begründer der modernen Malerei. Nach gegenwärtigem Wissensstand hinterließ er 864 Gemälde und über 1000 Zeichnungen, die allesamt in den letzten zehn Jahren seines Lebens entstanden sind. Sein Hauptwerk, das stilistisch dem Post-Impressionismus zugeordnet wird, übte starken Einfluss auf nachfolgende Künstler, vor allem die Fauves und Expressionisten, aus. Während er zu Lebzeiten nur wenige Bilder verkaufen konnte, erzielen seine Werke seit den 1980er-Jahren bei Auktionen Rekordpreise. Vincent van Gogh hat einen umfangreichen Briefwechsel geführt, der eine Fülle von Hinweisen auf sein malerisches Werk enthält und selbst von hohem literarischem Rang ist. Am 27. Juli schoss van Gogh sich im Freien eine Kugel in die Brust (nach anderer Darstellung: in den Bauch), konnte aber noch zum Gasthof zurückkehren. Über die Beweggründe zu der Tat wurde viel spekuliert: Möglich ist, dass er nun, da Theo Familienvater war, um dessen ungeteilte Zuwendung fürchtete und zudem dem Bruder in der unsicheren beruflichen Situation finanziell nicht länger zur Last fallen wollte; möglicherweise sollte der Tod auch eine Preissteigerung seiner Bilder zugunsten Theos bewirken. Als Motiv wäre ebenfalls denkbar, dass eine sich anbahnende Liebesbeziehung zur 21jährigen Tochter Gachets durch deren Vater verboten worden war. Nicht auszuschließen ist außerdem, dass es sich bei dem Schuss um einen Hilfeschrei ohne wirkliche Tötungsabsicht handelte. Einer jüngsten Theorie zufolge soll van Gogh allerdings nicht Selbstmord begangen haben, sondern Opfer eines Unfalls geworden sein. Die beiden herbeigerufenen Ärzte, darunter Dr. Gachet, verzichteten darauf, die Kugel zu entfernen. Vincent van Gogh starb am 29. Juli im Beisein seines Bruders. Er ist an der Seite Theos, der ihn nur um ein halbes Jahr überlebte, auf dem Friedhof von Auvers begraben.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_van_Gogh

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Pierre-Auguste Renoir (* 25. Februar 1841 in Limoges; † 3. Dezember 1919 in Cagnes, oft nur Auguste Renoir genannt) war ein französischer Maler des Impressionismus. Um 1892 zeigen sich bei Renoir die ersten Anzeichen von Rheumatoider Arthritis. Damals wurde fälschlicherweise Gicht diagnostiziert. Er merkt durch mehrere Kuraufenthalte, dass es ihm im milden Mittelmeerklima besser geht und zieht 1907 endgültig nach "Les Collettes", einem Landhaus mit großem Garten in Cagnes-sur-Mer bei Nizza. Heute befindet sich dort ihm zu Ehren ein Museum. Trotz seiner Krankheit malt er unaufhörlich. Renoir sitzt mittlerweile im Rollstuhl und lässt sich, nach eigenen Angaben, täglich den Pinsel an die Hand binden, da er ihn nicht mehr halten kann. Pïerre-Auguste Renoir starb im Jahr 1919 im Alter von 78 Jahren und hinterlässt eine Fülle von Landschaftsbildern, Stillleben, Porträts von Erwachsenen und Kindern, Aktbildern, Bildern vom Tanzvergnügen und vom Familienleben. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Essoyes im Département Aube in der Champagne.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre-Auguste_Renoir

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Bernhard Plockhorst (* 2. März 1825 in Braunschweig; † 18. Mai 1907 in Berlin) war ein deutscher Maler und Grafiker. Während Plockhorst heute in Deutschland nur Experten bekannt ist, so sind seine Christus-Darstellungen in den USA nach wie vor sehr beliebt, wo sie als Poster rege gehandelt werden und zahlreiche Kirchen und Häuser schmücken. Plockhorst war ein Vertreter der Kunstrichtung der romantischen Schule der (Spät-)Nazarener (gemeinsam mit den anderen religiösen Malern und Vertretern des protestantischen Glaubens wie Karl Gottfried Pfannschmidt und Heinrich Hofmann), die beeinflusst durch die Präraffaeliten auf Kunstthemen des Mittelalters zurückgriffen. Gleichzeitig steht er auch für die zunehmende Industrialisierung und teilweise auch „Verkitschung“ der nazarenischen Kunst. 1872 beschickte Plockhorst die Berliner Ausstellung mit einem Bild, das bald als sein Hauptwerk galt: Kampf des Erzengels Michael mit dem Satan um den Leichnam des Moses, heute städtisches Museum zu Köln. Es folgten ein im Auftrag des preußischen Kultusministeriums gemaltes Altargemälde, die Auferstehung Christi für den Dom zu Marienwerder. Weitere Werke zeigten Christi Abschied von seiner Mutter, Christus auf dem Weg nach Emmaus, Christus erscheint der Maria Magdalena, Aussetzung des Moses, Auffindung des Mose, Lasset die Kindlein zu mir kommen, Luther am Weihnachtsabend (1887), Die Ehebrecherin vor Christus (Moskau, ehemals Galerie Löwenstein). Plockhorsts 1886 ausgestellter Schutzengel mit zwei Kindern am Abgrund wurde tausendfach als Farblithografie verbreitet und hatte auf die weitere Entwicklung der populären Schutzengelbilder großen Einfluss. 1883 schuf er das Altarblatt mit einer Christusdarstellung für die neu erbaute Immanuelkirche in Berlin. Glasfenster nach Gemälden von Plockhorst schmücken mehrere Kirchen in den USA, so in der Emmanuel Episcopal Church in Shawnee, Oklahoma: Die Geburt, in der First Congregational Church UCC, Owosso, Michigan: Moses überreicht Aaron am Berg Sinai die Zehn Gebote, in der Stanford Memorial Church, Stanford University, Kalifornien: Die Flucht nach Ägypten und in der Zion Lutheran Church, Baltimore, Maryland: Der Gute Hirte.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Plockhorst

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Ein Schutzengel ist nach mythologischer oder religiöser Vorstellung ein zum Schutz eines Landes, eines Ortes oder einer Person zugestellter Engel. Neben dem Christentum kennen auch die anderen abrahamitischen Religionen, der Islam und das Judentum, das Konzept der Schutzengel. Im Buddhismus werden die Bodhisattvas verehrt. Ebenso spielen unter anderem in der Esoterik, wie etwa in der Anthroposophie, Schutzengel eine Rolle. Ebenso kennen antike sowie animistische Religionen sogenannte Schutzgeister. So wurden in der römischen Religion persönliche Schutzgeister Genien und in der griechischen Mythologie Daimon genannt. Die Verehrung der Schutzengel in der Liturgie der katholischen Kirche hat sich vor allem im 15. und 16. Jahrhundert verbreitet, zunächst in Verbindung mit dem Fest des Erzengels Michael am 29. September. Die liturgische Verehrung der Schutzengel verbreitete sich im 15. und 16. Jahrhundert mit der des Erzengels Michael, der im Judentum mit Gabriel als Fürbitter und Schutzengel des Volkes Israel gilt. 1670 legte Papst Clemens X. das Schutzengelfest für die katholische Kirche auf den 2. Oktober fest. In der darstellenden Kunst hatte das Schutzengelmotiv seinen Ursprung bei den Nazarenern und wurde später in die religiöse Salonmalerei übernommen. Im Gegensatz zum mittelalterlichen Bildtypus trat der religiöse Charakter der Bilder zunehmend in den Hintergrund und wurde als künstlerisches Motiv im populären Wandschmuck ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert durch die sogenannten Schutzengelbilder in beiden Konfessionen zunehmend beliebter. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzengel

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Mutterschaft ist der Status, in den eine Frau durch Geburt, Adoption oder sonstige Annahme eines Kindes gelangt. Sie ist biologisch, juristisch und sozial definiert. Meist wird die Aufgabe der Elternschaft zusammen mit einem Vater wahrgenommen, häufig übernehmen Mütter aber auch die Elternschaft alleine (Alleinerziehende), in lesbischen Partnerschaften auch zusammen mit einer zweiten Mutter oder in anderen Konstellationen. Soziale Aufgaben der Mutterschaft sind die Ernährung und Erziehung des unselbstständigen, anfangs hilflosen Kindes bis zum Alter und Zustand der völligen eigenen Übernahme dieser Aufgaben durch das betreute Kind selbst. Mit Erreichen dieses Zustands tritt das Kind in den Status des selbstständigen Gesellschaftsmitgliedes ein. Legal wird dieser Zeitpunkt durch das Erreichen der Mündigkeit markiert, die elterlichen Pflichten können sich aber, je nach Gesellschaftssystem, weit über diesen Zeitpunkt erstrecken. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben arbeiten im Idealfall nicht nur die Eltern zusammen, sie werden auch von der Gesellschaft durch verschiedene Einrichtungen und Maßnahmen unterstützt.
 Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mutterschaft

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Paul Cuvelier (* 22. November 1923 in Lens, Belgien; † 5. August 1978[1] in Mont-sur-Marchienne, Belgien) war ein belgischer Comiczeichner. Cuvelier, der schon im Alter von sieben Jahren seine erste Zeichnung in der Zeitschrift Le Petit Vingtième veröffentlichte, besuchte die Kunstakademie in Mons, bevor er von Hergé auf das Medium Comic aufmerksam gemacht wurde. Der erste von ihm gezeichnete Comic trug den Titel Le Canyon Mystérieux und wurde von Hergé und Edgar P. Jacobs getextet, die unter dem Gemeinschaftspseudonym „Olav“ veröffentlichten. Cuvelier gehörte zu den Gründern des Magazins Tintin, für das er ab dessen erster Ausgabe die in Indien spielende Comicreihe Corentin (mit Texten von Jacques van Melkebeke) beisteuerte. Weitere Autoren, mit denen Cuvelier bei Corentin zusammenarbeitete, waren Greg, Jacques Acar und Jean Van Hamme. Zwischen 1950 und 1958 wandte sich Cuvelier, der 1947 Werbezeichnungen für eine Schokoladenmarke angefertigt hatte, der Malerei und Bildhauerei zu und veröffentlichte keine Comics. Danach folgten weitere Geschichten von Corentin mit einem mittlerweile gereiften Titelhelden. Weitere Comics entstanden in den 1960er Jahren, darunter Flamme d'Argent, Wapi und der Erwachsenen-Comic Epoxy. Nach einer längeren Erkrankung, die sich auch auf seine beruflichen Tätigkeiten auswirkte, starb Cuvelier im Jahr 1978.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Cuvelier

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